Pomeranian: das musst Du ihm geben, damit er Dich nie vergisst

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Der Pomeranian ist ein lebhafter, kleiner Hund und stammt vom Deutschen Spitz ab. Seinen Ursprung hat der Pomeranian im ehemaligen Pommern. Der Pomeranian ist ein sehr menschenbezogener Hund und ungern allein. In Deutschland wird der Pomeranian auch Zwergspitz genannt.

Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel

Pomeranian Aussehen

Ein kleines Füchschen mit Löwenmähne.

Der Pomeranian ist die kleinste Version des Deutschen Spitz. Der Pomeranian besticht durch sein schönes Fell, dass durch die reichliche Unterwolle zu allen Seiten absteht. Den Pomeranian sieht man mit orangen, braun, creme, weiß, schwarz oder grauen Fell. Diverse Farbmischungen aus orange-sable, creme-sable, black-and-tan oder gescheckt sind beim Pomeranian gewünscht.

Besonders auffällig ist der sich um den Hals legende, starke, mähnenartige Kragen und die buschig behaarte Rute, die über dem Rücken getragen wird. Der fuchsähnliche Kopf mit den dunklen Augen und die spitzen kleinen Ohren verleihen dem Pomeranian das ihm eigene charakteristische Aussehen.

Die Widerristhöhe des kleinen Hundes ist von 18 bis 22 cm. Auf die Waage bringt es der kleine Pomeranian maximal auf 3,5 kg. Der Pomeranian ist im FCI (Fédération Cynologique Internationale ) in der Gruppe 5, Spitze und Hunde vom Urtyp standardisiert.

Zusammengefasst hat der Pomeranian dieses Aussehen:

  • Ein sehr kleiner Hund
  • Mit viel Fell
  • Fuchsartigen Gesicht
  • Ein Fliegengewicht

Das Aussehen des Pomeranian hat mit zu seiner Beliebtheit beigetragen. (Foto: shutterstock - hedgehog94)

Das Aussehen des Pomeranian hat mit zu seiner Beliebtheit beigetragen. (Foto: shutterstock – hedgehog94)

 

Pomeranian & Charakter

Ein kleiner Wirbelwind mit großer Anhänglichkeit.

Der Pomeranian ist ein misstrauischer Hund und neigt daher zum Kläffen. Der lebhafte Pomeranian ist zwar klein, dafür aber mit einem großen Ego ausgestattet. Selbstbewusst marschiert er mit kleinen Trippelschritten durch die Welt. Der kleine Pom hat große Spaß daran Tricks zu lernen oder seiner Größe entsprechend an sportlichen Hundeaktivitäten wie zum Beispiel Dog Dance teilzunehmen.

Der Pomeranian ist ein sehr menschenbezogener Hund, der Schwierigkeiten hat allein zu sein. Es ist daher ratsam, das Alleinsein frühzeitig mit dem Pomeranian zu trainieren. Überhaupt ist Erziehung beim selbstbewussten Pomeranian ein wichtiges Thema. Sein Ahne, der Deutsche Spitz ist als Wachhund gezüchtet worden, daher ist die Veranlagung des Jagens auch beim Pomeranian kaum bis gar nicht vorhanden.

Zusammengefasst ist der Charakter des Pomeranian…

  • Lebhaft
  • Selbstbewusst
  • Gelehrig
  • Menschen bezogen
  • Wachsam
  • Ohne Jagdtrieb
Der Pomeranian hat einen wunderbaren Charakter: weder ängstlich noch aggressiv - und er ist leicht zu erziehen. (Foto: shutterstock - Olga Aniven)

Der Pomeranian hat einen wunderbaren Charakter: weder ängstlich noch aggressiv – und er ist leicht zu erziehen. (Foto: shutterstock – Olga Aniven)

Pomeranian-Geschichte

Von Pommern nach England und wieder zurück.

Der Pomeranian ist die Zwerg-Variante des Deutschen Spitz. Ursprünglich als Wachhund gezüchtet ist der Deutsche Spitz eine der ältesten Hunderassen in Mitteleuropa. Die Ahnen des Deutschen Spitz sind schon auf Abbildungen in Steinzeitgräbern zu finden. Im pommerschen Ostseeraum, das heute das Gebiet Polen und ostdeutsche Ostsee ist, wurde der mittelgroße Deutsche Spitz ehr in einer kleineren Variante bevorzugt und vermehrt.

Engländer nahmen den kleinen Deutschen Spitz als Reise Souvenir mit nach Großbritannien. Auf der Insel wurde der kleine Spitz noch kleiner gezüchtet. Aufgrund seiner Herkunft aus Pommern wurde er dann schließlich in Pomeranian umgetauft. Königin Charlotte (1744- 1818) von England war so begeistert vom kleinen Spitz, dass sie anfing selbst die Rasse zu züchten.

In Deutschland fingen die Spitz-Züchter erst wieder in den 1970er Jahren an den kleinen Spitz für ihre Zuchtvielfallt zu entdecken. In Deutschland wir der Pomeranian auch Zwergspitz genannt. Der Pomeranian ist keine eigenständige Rasse, sondern ist nach dem FCI (Fédération Cynologique Internationale ) eine Miniatur-Variante des Deutschen Spitz.

Zusammengefasst hat der Pomeranian diese bewegte Geschichte

  • Urahn ist der Deutsche Spitz
  • Kleine Spitze in Pommern gezüchtet
  • Nach England gebracht
  • In Großbritannien noch mal kleiner gezüchtet
  • In England den Namen Pomeranian erhalten
  • In den 1970er Jahren wieder in Deutschland entdeckt
Die Geschichte des Pomeranian beginnt in der Steinzeit. (Foto: shutterstock - Popoudina Svetlana)

Die Geschichte des Pomeranian beginnt in der Steinzeit. (Foto: shutterstock – Popoudina Svetlana)

Passt der Pomeranian zu mir?

Alleinsein ist nichts für den Pomeranian.

Der Pomeranian ist kein Hund, den man sich zulegen sollte, wenn man ihn regelmäßig lang allein lassen muss. Als sehr menschenbezogener Hund ist der Pomeranian unglücklich, wenn er nicht bei seinem Menschen ist. Berufstätige, die den Hund tagsüber abgeben müssten oder gar allein zurücklassen, sollten von der Anschaffung eines Pomeranians abstandnehmen. Beim Pomeranian als Bürohund sollte man zuvor ein Antikläff-Training besucht haben.

Ansonsten kann es sehr nervig für die Kollegen werden. Als Familienhund in einem Haushalt mit sehr jungen Kindern muss man beim Pomeranian aufpassen. Bei tollpatschigem Umgang mit dem Pom, kann er auch schon mal zuschnappen. Der Pomeranian liebt es mit seinem Menschen spazieren zu gehen. Doch als Joggingpartner ist er nicht geeignet. Der Pomeranian liebt es bis ins hohe Alter mit seinem Menschen aktiv zu sein und beschäftigt zu werden.

Fellpflege sollte beim Pomeranian auf der täglichen To-do-Liste stehen. Das Fell ist nicht besonders aufwendig zu pflegen aber Schmutz, Blätter und kleine Ästchen verfangen sich leicht im Fell. Für Menschen, die sich einen Hund zum ersten Mal anschaffen, ist der Pomeranian durchaus geeignet. Ob Landei oder Stadthund – dem Pom ist es egal, wo er lebt, Hauptsache sein Mensch ist bei ihm.

Viele Hundeschulen und Hundetrainer bieten vor dem Kauf eines Hundes eine Kaufberatung an. Hundeprofis helfen dabei, für die spezifischen Lebensumstände eines Menschen oder einer Familie die passende Hunderasse zu finden. Dieses Angebot sollte man in seinem eigenen Interesse und im Interesse des zukünftigen Hundes annehmen.

Zusammengefasst passt der Pomeranian zu mir, wenn…

  • Menschenbezogen
  • Für Familien mit Kleinkindern nicht gut geeignet
  • Fellpflege auf der täglichen To-do-Liste
  • Als Ersthund geeignet
  • Stadt geeignet
  • Bis ins hohe Alter aktiv
Der Pomeranian passt zu mir, wenn... (Foto: shutterstock - ElenaYakimova)

Der Pomeranian passt zu mir, wenn… (Foto: shutterstock – ElenaYakimova)

Pomeranian Anschaffung

Verantwortung für 14 bis 16 Jahre.

Der Pomeranian kann bis zu 16 Jahre alt werden. Für diesen Zeitraum hat man als Pomeranian-Halter die Verantwortung für das Hundeleben. Nicht nur die Anschaffungskosten des Pomeranian und die Kosten für die Erstausstattung sind zu bedenken, sondern auch die laufenden Kosten. Wie bei allen Hunden sind das die Kosten für: Ernährung, Pflegemittel, Steuer, Versicherung, Tierarzt und Hundeschule.

Wenn man zur Miete wohnt ist es wichtig vor Anschaffung eines Tieres zu wissen, wie die Tierhaltung im Mietvertrag geregelt ist. Die Hausverwaltung ist über den vierbeinigen Neueinzug zu informieren. Auch sollte man sich bereits Gedanken im Vorfeld machen, wo der Hund in einem Notfall untergebracht werden kann.

Wie alle Hundehalte muss man über die Gesetzgebung zur Hundehaltung in seinem Bundesland Bescheid wissen. Das Ordnungsamt lässt keine Ausreden oder Ausnahmen zu. Zudem kommt die Kenntnis über die Setz- und Brutzeit von Wildtieren. Denn in dieser Zeit sind alle Hunde an der Leine zu führen.

Die Anschaffung zusammengefasst

  • Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen
  • Ist Zeit und Geld vorhanden?
  • Regelung für den Notfall treffen
  • Gesetzgebung zur Hundehaltung beachten
  • Mietvertrag lesen und Hausverwaltung informieren
Die Anschaffung eines Pomeranian ist eine Entscheidung für 14-16 Jahre der Freude. (Foto: shutterstock - barinovalena)

Die Anschaffung eines Pomeranian ist eine Entscheidung für 14-16 Jahre der Freude. (Foto: shutterstock – barinovalena)

Pomeranian & Züchter

Seriöse Züchter haben eine gute Zuchtstätte und geben gerne Auskunft.

Einen gesunden Pomeranian findet man bei einem seriösen Züchter. Ein seriöser Pomeranian Züchter ist Mitglied in einem anerkannten Züchterverein oder einen Verband wie dem VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen e.V.)

Einen seriösen Pomeranian Züchter sollte man in seiner Zuchtstätte besuchen können. Man vergewissert sich, ob es sich um einen sauberen und liebevollen Ort handelt, in dem der Pomeranian Welpe hineingeboren wurde. Man sollte sich die Pomeranian Welpen und die Elterntiere sehr genau anschauen und die Zuchtstätte mehrmals besuchen. Es muss darauf geachtete werden, ob die Welpen und auch die Elterntiere einen gesunden und aufgeweckten Eindruck machen. Ob die Tiere einen ausgeglichenen und vertrauensvollen Umgang mit dem Züchter haben.

Ein seriöser Züchter gibt gern Auskunft über seine Zucht, seine Tiere und Welpen. Ein guter Züchter will auch wissen, wie die Lebensbedingungen der Menschen ist, die einen Welpen von ihm kaufen wollen. Ein verantwortungsvoller Züchter will über die zukünftigen Haltungsbedingungen seines Welpen Bescheid wissen und steht auch nach dem Auszug des Welpen für die neuen Besitzer gern für alle Fragen zur Verfügung.

Seriöse Hundezüchter planen die Verpaarungen der Elterntiere sehr genau. Nur gesunde Tiere mit dem passenden Genpool und einem guten Wesen dürfen für die Zucht eingesetzt werden. Die Elterntiere dürfen nicht zu nah miteinander verwandt sein, um Missbildungen und erbliche Defekte der Welpen zu vermeiden.

Mit Vollendung der achten Lebenswoche werden Welpen frühestens abgegeben. Die Welpen sind dann gechippt und entwurmt, haben einen Abstammungsnachweis und einen EU-Impfpass. Der Käufer erhält einen Kaufvertrag. Fürsorgliche Züchter geben auch das gewohnte Fressen und eine Schnuffeldecke, die nach Mama und den Geschwistern riecht, für die ersten Tage im neuen Heim mit.

So niedlich Welpen auch sind, man sollte Abstand nehmen, wenn man das Gefühl hat, etwas stimmt nicht mit der Zuchtstätte. Wenn der angebliche Züchter keinerlei Interesse am potenziellen Welpen-Käufer zeigt, sondern nur verkaufen will. Wenn das Muttertier nicht da ist oder man den Eindruck hat, es handelt sich nicht um die Mutter der Welpen, ist etwas nicht in Ordnung.

Hat man den Eindruck, da ist ein unseriöser „Züchter“ am Werk oder Tierschutzbestimmungen werden nicht eingehalten, sollte man den Tierschutz oder die Polizei rufen. Man kann sich dabei auf sein Bauchgefühl verlassen. Leider gibt es einen mafiös strukturierten Welpenhandel, bei dem die Herkunft der Welpen völlig ungeklärt ist. Die Welpen sind oft nach wenigen Monaten krankheitsbedingt dem Tod geweiht sind. Hündinnen als Gebärmaschinen misshandelt und auf dem Müll landen, wenn sie krank und ausgelaugt sind.

Züchter zusammengefasst

  • Nur bei einem seriösen Züchter kaufen
  • Zuchtstätte beurteilen
  • Zuchtstätte öfter besuchen
  • Muttertier anwesend und aufgeschlossen
  • Welpen gesund und aufgeschlossen
  • Unseriöse Züchter anzeigen
  • Welpe wird frühestens mit der achten Lebenswoche abgegeben
  • Welpe ist gechippt, entwurmt, hat Abstammungspapiere und EU-Impfpass
  • Als Käufer bekommt man einen Kaufvertrag
Beim Kauf eines Pomeranian sollte man bei der Wahl des Züchters sehr vorsichtig sein. (Foto: Shutterstock - Alla - Din)

Beim Kauf eines Pomeranian sollte man bei der Wahl des Züchters sehr vorsichtig sein. (Foto: Shutterstock – Alla – Din)

Pomeranian-Preis

Kosten für Anschaffung, Erstausstattung und Weiteres.

Ein Pomeranian-Welpen aus einer guten und seriösen Zucht kostet zurzeit um die 2.000 Euro. Kritisch überprüfen sollte man, wenn für einen Pomeranian-Welpe sehr viel weniger verlangt wird.

Die Erstausstattung für einen Pomeranian-Welpen unterscheidet sich nicht von anderen Hundewelpen. Dazu gehört für die Sicherheit und Führigkeit ein Geschirr und Halsband. Eine Transportbox fürs Auto oder den Arztbesuch. Für Zuhause: Körbchen, Näpfe, Decke, Fressen, Kauartikel, Leckerlis und Spielzeug. Für die Pflege: Bürsten, Flohkamm, Shampoo und Zeckenzange. Dafür muss man ca. mit 250,- bis 300,- Euro rechnen.

Die weiteren Kosten für einen Pomeranian sind: Hundefutter, Pflegemittel, Steuer, Versicherung, Tierarzt, Hundeschule/Hundeverein. Man wird circa 50,- bis 100,- Euro im Monat dafür ausgeben müssen.

Pomeranian-Welpen

Ein hundesicheres Zuhause und gute Sozialisierung ist wichtig.

Wenn ein Pomeranian-Welpe in sein neues Zuhause einzieht, muss dies zuvor hundesicher gemacht sein. Oft wird übersehen, dass Elektrokabel, kleine Teile, Kinderspielzeug, Putzmittel, giftige Pflanzen und giftige Lebensmittel Gefahren für das kleine Hundeleben darstellen.

Wenn der Pomeranian-Welpen sich nach ein paar Tagen an sein neues Zuhause gewöhnt hat, sollte eine Hundeschule besucht werden. Am besten ist, dass man sich bereits vor Einzug des Pomeranian-Welpen um eine geeignete Hundeschule bemüht hat. Der kleine Wirbelwind wird dort Hundefreunde in seinem Alter finden und auf sein Leben gut vorbereitet werden.

Die 9. bis 12. Lebenswoche eines Hundewelpen ist für sein zukünftiges Leben sehr entscheidend. Dieses Zeitfenster von nur vier Wochen heißt Sozialisierungsphase und wird sein soziales Verhalten im Umgang zwischen: Hund und Menschen, zwischen Hund und Hund, zwischen Hund und fremden Dingen oder Menschen und ungewohnten Eindrücken endgültig prägen.

Diese Zeit muss man nutzen, um den Welpen mit Spaß und Freude auf sein zukünftiges Leben vorzubereiten und einen charakterfesten Hund aus ihm zu machen. Auch das für einen Pomeranian schwierige Alleinsein können, sollte in dieser Zeit antrainiert werden. Ebenso sollte bereits das Anti-Kläff-Training in dieser Phase beginnen.

Entwicklungsphasen des Pomeranian-Welpen

  • Vegetative Phase, 1.-2. Woche
  • Übergangsphase, 2. Woche
  • Prägungsphase, 3.-8. Woche
  • Sozialisierungsphase, 9.-12. Woche
  • Rangordnungsphase, 13.-16. Woche
  • Rudelordnungsphase, 5-6. Monat
  • Pubertät, 7.-12. Monat
  • Der erwachsene Hund, 3-7 Jahre
  • Hundesenioren, ab 8 Jahre

Giftige Pflanzen für Hunde

  • Kirschlorbeer
  • Amaryllis
  • Begonien
  • Christrosen
  • Efeu
  • Eibe
  • Engelstrompete
  • Narzissen
  • Goldregen
  • Holunder
  • Krokus
  • Weihnachtsstern

Tödliche Lebensmittel für Hunde

  • Obstkerne
  • Rosinen und Weintrauben
  • Avocado
  • Schokolade und Kakao
  • Alkohol und Hopfen
  • Koffein
  • Knoblauch und Zwiebeln
  • Rohes Schweinefleisch

Giftige Lebensmittel für Hunde

  • Nachtschattengewächse (rohe Kartoffeln, Auberginen, Tomaten)
  • Rohe Hülsenfrüchte
  • Walnüsse und Macadamia-Nüsse
  • Salz
  • Süßstoff
  • Milch
  • Getränke allgemein
  • Speck
  • Geflügelknochen
Bei der Aufzucht der Pomeranian-Welpen ist vor allem auf die Ernährung zu achten. (Foto: shutterstock - Tarakanbix)

Bei der Aufzucht der Pomeranian-Welpen ist vor allem auf die Ernährung zu achten. (Foto: shutterstock – Tarakanbix)

Pomeranian: Gesundheit & Pflege

Kleine Fellkugel mit nur wenigen Zuchtproblemen.

Der Pomeranian ist noch nicht so überzüchtet wie manch andere Mini-Rasse. Doch gibt es die eine und andere Schwachstelle bei der kleinen Variante des Deutschen Spitz. Typische gesundheitliche Probleme beim Pomeranian sind Herzerkrankungen und Atemprobleme. Sowie bei vielen kleinen Hunden fehlerhafte Kniescheiben.

Der Pomeranian ist hitzeempfindlich. Das heißt, an heißen Tagen werden die längeren Gassi-Gänge morgens und abends absolviert. Im Sommer sollte auf ein schattiges Plätzchen und einen immer vollen Trinknapf geachtet werden.

Worauf man beim Pomeranian immer achten muss ist sein Gewicht. Selbst als ausgewachsenes Tier wiegt der Pomeranian nur um die 3 Kilogramm. Deswegen sollte der Pomeranian nur sehr hochwertiges Futter bekommen. Ein Frischfleischanteil von mind. 70% ist dabei wichtig. Kräuter, Mineralien, püriertes Obst und Gemüse sollten ebenfalls in der täglichen Futterration enthalten sein. Für welche Fütterungsmetode (Barf, Nass, Trocken) man sich entscheidet ist Geschmackssache. Aber aufgepasst bei der Portionierung. Übergewicht schadet dem Knochenbau und den Organen des Pomeranian. Durchfallerkrankungen können bei dem Federgewicht schnell Lebensbedrohlich werden. Daher sollte bei einer solchen Erkrankung zügig der Tierarzt aufgesucht werden.

Die Fellpflege ist bei dem Pomeranian nicht anstrengend, da er nicht zu Verfilzungen neigt. Aber es sollte auf der täglichen To-do-Liste stehen, um ein sauberes Tier um sich zu haben. Auch wird durch achtsames Bürsten die Mensch-Hund-Beziehung gefördert.

 

Gesundheit & Pflege des Pomeranian zusammengefasst

  • Atemproblemen
  • Herzerkrankungen
  • Kniescheibenprobleme
  • Bei Durchfall besteht Lebensgefahr
  • Hitzeempfindlich
  • Hochwertiges Futter
  • Regelmäßige Fellpflege
Gesundheit & Pflege des Pomeranian sind weitestgehend unproblematisch. Einige Aufgaben hat er allerdings auch im Rucksack. (Foto: shutterstock - Eve Photography)

Gesundheit & Pflege des Pomeranian sind weitestgehend unproblematisch. Einige Aufgaben hat er allerdings auch im Rucksack. (Foto: shutterstock – Eve Photography)

Pomeranian & Erziehung

Mit Spaß und Freude bei der Sache.

Den Pomeranian und sich sollte man bei einer guten Hundeschule bereits vor Einzug des neuen Mitbewohners angemeldet haben. Dem Pomeranian macht es sehr viel Spaß und Freude mit seinem Menschen zu spielen. Dies sollte man nutzen, um den Pom gut zu erziehen. In einer Hundeschule wird man professionell angeleitet, seinem Pomeranian liebevoll und konsequent den Grundgehorsam beizubringen.

Auch Hundeanfänger erzielen bei der richtigen Anleitung schnell Erfolge bei der Pomeranian-Erziehung. Wenn der Grundgehorsam sitzt, kann man mit dem Pomeranian weiter lernen und auch beim Thema Alleinsein und unerwünschtes Kläffen schnell erfolge erzielen.

Der Pomeranian ist zwar klein, aber schlau und hat Freude am Lernen. Wenn er gefordert und gefördert wird hat man einen ausgeglichenen Hund zuhause.

Wichtig ist aber, dass man den Pom nicht überfordert. Wie bei allen Hunden, ist körperlich und geistige Überforderung contra produktiv. Kleine Lerneinheiten über den Tag verteilt festigen das Gelernte viel besser als stundenlanges üben. Um das Gelernte im Gehirn zu festigen, sind Ruhezeiten daher wichtig.

Die Erziehung des Pomeranian zusammengefasst

  • Hundeschule besuchen
  • Hat Spaß am Lernen
  • Alleinlassen üben
  • Nicht überfordern
  • Auf Ruhezeiten achten.

Die Erziehung des Pomeranian ist zum einen unverzichtbar, aber zum anderen auch eine reine Freude. (Foto: shutterstock - EugeneEdge)

Die Erziehung des Pomeranian ist zum einen unverzichtbar, aber zum anderen auch eine reine Freude. (Foto: shutterstock – EugeneEdge)

Pomeranian Aktivitäten zusammengefasst

  • Spazierengehen
  • Agility
  • Dog Dance
  • Obedience
  • Nicht überfordern
  • Auf Ruhezeiten achten

Ein Hansdampf in allen Ecken.

Der Pomeranian ist ein Hund, mit dem man viele hundegerechte Freizeitaktivitäten ausprobieren kann. Neben Spazierengehen kann man auch so einige Hundesportarten wie Agility, Dog Dance oder Obedience mit dem Pomeranian testen. Seine Lernfreudigkeit lässt ihn gern vieles ausprobieren. Man wird schnell feststellen, woran der Pom Freude hat. Aber auch hier muss man als Mensch darauf achten, den kleinen Pomeranian nicht zu überfordern und ihm Ruhezeiten einbauen.

bei den Aktivitäten für den Pomeranian sollte man Ruhezeiten einplanen. (Foto: shutterstock - Daria Photostock)

bei den Aktivitäten für den Pomeranian sollte man Ruhezeiten einplanen. (Foto: shutterstock – Daria Photostock)

 

Häufige Fragen in der Zusammenfassung

Welchen Unterschied gibt es zwischen Pomeranian und Zwergspitz?

Es gibt keinen Unterschied. Es handelt sich um denselben Hund. Der Pomeranian ist also ein Zwergspitz. Pomeranian ist der englische Name für den Zwergspitz. Er stammt aus der Region Pommern.

Sind Pomeranians schwer zu erziehen?

Pomeranians sind sehr lernfreudige Hunde. Auch für Hundeanfänger sind sie bei passender Anleitung händelbar. Es macht dem Pomeranian Spaß mit seinem Menschen zu lernen.

Wieviel kostet ein Pomeranian?

Einen Pomeranian sollte man nur bei einem seriösen Züchter kaufen. Nur dort erhält man ein gesundes Tier. Man muss ca. 2.000, – Euro für einen gesunden Pomeranian bezahlen.

Wie oft muss man mit einen Pomeranian Gassi gehen?

Der Pomeranian ist zwar ein kleiner Hund, ist aber genauso gern draußen wie andere Hunde auch. Mehrere Spaziergänge oder andere Aktivitäten sollten daher gut über den Tag verteilt sein. Mit einmal um den Block gehen ist der aktive Pomeranian nicht ausgelastet und kann verhaltensauffällig werden.

Ist der Pomeranian anfällig für Krankheiten?

Der Pomeranian ist noch nicht so überzüchtet wie andere Mini-Rassen. Gesundheitliche Probleme können aber beim Pomeranian sein: Herzerkrankungen, Atemprobleme und fehlerhafte Kniescheiben.

Über den Autor

Simone Heitmann

Simone Heitmann ist nicht nur Journalistin, sondern nicht ganz nebenbei auch mit Herz und Seele Hundefrauchen. Ihr Australian Shepherd Blue Berry begleitet sie auch beruflich und schenkt den Kollegen eine gute Office-Life-Balance. Mit ihm verbringt sie ein Großteil ihrer Freizeit beim Agility oder bei ausgiebigen Wanderungen durch die Natur. Mini Aussie Blue Berry hat sogar ein eigenes Instagram-Profil. Und wer weiß, vielleicht kommt auch bald der zweite Aussie ins Haus. Ihre Philosophie: "Hunde sind nicht unser ganzes Leben, aber sie machen unser Leben ganz.", Roger Caras, Natur- und Tierjournalist.

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