Mops: so fühlt er sich bei Dir am wohlsten

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Der Mops ist der Klassenclown unter den Hunden. Ein Mops ist aber nicht nur bei Hunden ein Stimmungsmacher. Ein Mensch mit einem Mops an seiner Seite hat viel zu lachen. Der kleine Mops ist eine alte Hunderasse aus China und war nur dem chinesischen Kaiser vorbehalten. Heute ist er der beliebte Begleiter von Singles, Pärchen und Familien.

Mops Aussehen

Kulleraugen und Knautschnase in Falten gelegt.

Der Mops ist ein kleiner quadratischer und gedrungener Hund mit einem niedlichen Knautschgesicht. Der Mops ist ein „Multum in Parvo“ (lat. viel Masse in kleinem Raum), was sich durch eine kompakte, straff-gedrungene Körperproportion ausdrückt. Tatsächlich ist der Mops sogar ein Molosser – also verwandt mit den großen Doggen. Die platte Schnauze des Mops, seine großen Kulleraugen und die zwei süßen kleinen Öhrchen zaubern einen ein Lächeln ins Gesicht.

Der Nasenschwamm ist schwarz mit großen weit geöffneten Nasenlöchern. Der runde Kopf ist um die Nase, Augen, Stirn und Hals in dicke Falten gelegt. Der quadratische Körper wirkt muskulös. Die Rute ist hoch angesetzt und so eng wie möglich über die Hüfte gerollt. Auf seinen kurzen Beinchen läuft der Mops stolz vor seinem Menschen her.

Eine zusammengedrückte Nase mit einer dicken Nasenfalte, die den Nasenschwamm vollständig verdeckt, wurde 2010 vom im FCI (Fédération Cynologique Internationale) aus dem Standard entfernt. Weder Nase noch Augen dürfen durch Falten in ihrer Funktion beeinträchtigt sein. Dies gilt heute als Qualzucht und steht in einigen Ländern unter Strafe.

Das Haarkleid des Mops ist kurz, fein, glatt, weich und glänzend, weder harsch noch wollig. Laut Rassestandard sind vier reine Farben zulässig: silber, apricot, hellfalbfarben oder schwarz. Auf dem graden Rücken soll sich der sogenannte Aalstrich zeigen. Ein dunklerer Streifen, der sich durchgehend über den Rücken zieht. Das Mops-Gesicht, ist so schwarz wie möglich zu halten. Ebenfalls die Mops-Ohren, die Wangen und die Stirn.

Bei der Ohrhaltung des Mops gibt es zwei Varianten. Das sogenannte Rosenohr, das seitlich und nach hinten gefaltet ist und die Ohrmuschel sichtbar werden lässt. Sowie das bevorzugte Knopfohr, das nach vorne fällt und die Ohrspitze dabei eng am Schädel anliegen lässt, so dass das Ohrinnere nicht sichtbar ist.

Das Idealgewicht des Mops liegt zwischen 6 und 8 Kilo. Die Widerristhöhe sollte zwischen 25 und 35 cm liegen.

Standardisiert ist der Mops im FCI (Fédération Cynologique Internationale) in der Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde.

Zusammengefasst ist der Mops…

  • Ein kleiner Hund
  • Quadratisch, kompakt
  • Falten am Kopf und Hals
  • In vier Farben gezüchtet

Der Hund ist ein Begleiter, der uns daran erinnert, jeden Augenblick zu genießen.

(Marla Lennard)

 

Mops & Charakter

Wo ist hier die Zirkusmanege?

Der Mops ist der Clown unter den Hunderassen. Mit viel Charme, Würde und Intelligenz begleitet der Mops seine Menschen durchs gemeinsame Leben. Mit seiner fröhlichen und lebhaften Art zaubert der kleine Charmeur den meisten Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Es scheint fast, dass der Mops sich sogar kleine Gags ausdenkt, um seinen Menschen zum Lachen zu bringen.

Der Mops versteht sich in der Regel auch gut mit anderen Vierbeinern. Es kann allerdings vorkommen, dass der Mops aufgrund seiner röchelnden Atmung und seiner großen aufgerissenen Augen falsch von seinen Artgenossen eingeschätzt wird. Als Mops-Halter sollte man daher bei anderen Hundebegegnungen darauf achten, wie der eigene Hund von anderen Hunden wahrgenommen wird.

Möpse bellen äußerst selten und aggressives Verhalten ist ihnen fremd. Der Mops ist unglaublich verspielt und trotz seiner kurzen Beine sehr bewegungsfreudig. Von daher hat der kleine Racker auch Spaß an Hundesportarten, die auf seine Größe abgestimmt sind.

Möpse lieben aber auch die Ruhe und halten gern ein Nickerchen. Dabei wird dann auch gern laut und sägend vor sich hin geschnarcht.

Der Mops liebt seinen Menschen und lang allein sein ist daher nichts für den sehr menschenbezogenen Hund. Eines muss sein Mensch jedoch wissen: mit einem Mops hat er nur einen bedingt gehorsamen Hund. Möpse können nämlich urplötzlich schwerhörig werden, wenn man sie nämlich von etwas abhalten will, was doch gerade so interessant ist oder wenn man sie zu etwas bringen will, was sie gerade jetzt partout nicht wollen.

Zusammengefasst ist der Charakters des Mops…

  • Der Clown unter den Hunden
  • Meist gutgelaunt und fröhlich
  • Verspielt
  • Eigensinnig
  • Menschenbezogen
Der Mops ist der Clown unter den Hunderassen. Mit viel Charme, Würde und Intelligenz begleitet der Mops seine Menschen durchs gemeinsame Leben. ( Foto: Shutterstock- studio37th)

Der Mops ist der Clown unter den Hunderassen. Mit viel Charme, Würde und Intelligenz begleitet der Mops seine Menschen durchs gemeinsame Leben. ( Foto: Shutterstock- studio37th)

Mops-Geschichte

Ein kaiserlicher Hund.

Der Ursprung des Mops liegt etwas im Dunkeln. Eindeutig ist aber, dass der Mops aus China stammt. Bereits vor Christi Geburt wurden in China kleine kurzhaarige Hunde mit großen Köpfen und verkürztem Fang gezüchtet. Möpse mit dem heutigen Erscheinungsbild waren das zwar noch nicht, aber höchst wahrscheinlich ihre Vorfahren. Denn bereits im 9. Jahrhundert war in China ein eindeutig als Mops zu bezeichnender Hund unter dem Namen „Lo-chi-ang-sze“ oder auch „Lo-sze“ bekannt. In China durfte aber nur der Kaiser diesen Hund halten und züchten. Eignete sich ein Mops aus der kaiserlichen Zucht nicht zum Weiterzüchten, wurde er für viel Geld an reiche Untertanen verkauft.

Höchstwahrscheinlich wurde der Hund im 17. Jahrhundert aus China von Seeleuten der Niederländischen-Ostindien-Kompanie (gegründet 1602) mit in die Niederlande genommen. Von wo der Mops dann bald Einzug in die europäischer Adelshäuser fand. Schnell avancierte der kleine Charmeur zum Liebling reicher Damen. In der Zeit des Spätbarocks und des Rokokos (1720 – 1760) war der Mops von keinem europäischen Hof mehr wegzudenken und wurde auf unzähligen Gemälden und Kunstgegenständen wie Bonbonnieren oder Pfeifen verewigt. Clemens August von Bayern (1700 – 1761) hat sogar einen Mops-Orden 1740 gegründet, eine Gesellschaft freimaurerischer Prägung.

Nach der Französischen Revolution (1789 – 1799) verlor der Mops nach und nach an Popularität und bereits um 1850 ließ sich für Queen Victoria (1819 – 1901) kein Exemplar mehr in England finden. Selbst der Zoologe Alfred Brehm (1829 – 1884) lies kein gutes Haar mehr am Mops und schrieb: „Die Welt wird nichts verlieren, wenn dieses Tier den Weg allen Fleisches geht“. Und auch bei Willhelm Busch (1832 – 1908) wurde der Mops stets als dick und dumm dargestellt. Somit war er Mitte des 19. Jahrhunderts fast ausgestorben.

Insbesondere den großen Bemühungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts der britischen Züchterin Lady Willoughby de Eresby und dem Züchter Mr. Morrison ist es zu verdanken, dass der Mops nicht ausgestorben ist. Um 1900 feierte der Mops in Großbritannien sein „Comeback“. Und bald darauf endeckten auch die Züchter vom Kontinent den Mops wieder für sich.

Seit dem 24.06.1987 wird der Mops im FCI (Fédération Cynologique Internationale) in der Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde geführt.

Die Geschichte des Mops zusammengefasst

  • Ursprung in China
  • Im Spätbarock und Rokoko extrem beliebt
  • Im 19. Jahrhundert verpönt und fast ausgestorben
  • Dank britischer Züchter vor dem Aussterben gerettet
  • Comeback des Mops um 1900
  • Seit 1987 vom FCI als Rasse anerkannt
Der Ursprung des Mops liegt etwas im Dunkeln. Eindeutig ist aber, dass der Mops aus China stammt. ( Foto: Shutterstock- Khilenko Anastasiia )

Der Ursprung des Mops liegt etwas im Dunkeln. Eindeutig ist aber, dass der Mops aus China stammt. ( Foto: Shutterstock- Khilenko Anastasiia )

Passt der Mops zu mir?

Ein vollwertiger Hund, der die Aufmerksamkeit braucht.

Der Mops ist ein Hund, der die Aufmerksamkeit seines Menschen benötigt. Und dies für ca. 10 Jahre oder auch länger. Auch wenn der Mops ein kleiner Hund ist, der sich auch gut in einer Stadtwohnung halten lässt, benötigt er regelmäßig Auslauf. Auch wenn das Wetter mal nicht so schön ist.

Möpse lassen sich relativ leicht erziehen und sind auch für Hundeanfänger geeignet. Ihren ausgeprägten Spieltrieb sollte man gern bedienen und Schmuseeinheiten lieben die kleinen Röchler auch. An das Röcheln beim Laufen und das Schnarchen im Schlaf wird man sich gewöhnen müssen, sowie den ein oder anderen Kommentar von unfreundlichen Menschen dazu.

Allein lassen sollte man den Mops nicht zu lange. Der Mops ist ein sehr menschenbezogener Hund und leidet, wenn sein Mensch nicht bei ihm ist. Der Mops eignet sich für Singles, für Familien mit Kindern aber auch als Begleiter für ältere Menschen.

Zusammengefasst passt der Mops zu mir, wenn…

  • Für Hundeanfänger geeignet
  • Kann auch in der Stadt leben
  • Für Singles, Familien und Senioren geeignet
  • Leicht erziehbar
Der Mops ist ein sehr menschenbezogener Hund und leidet, wenn sein Mensch nicht bei ihm ist. Der Mops eignet sich für Singles, für Familien mit Kindern aber auch als Begleiter für ältere Menschen. ( Foto: Shutterstock- Yuttana Jaowattana )

Der Mops ist ein sehr menschenbezogener Hund und leidet, wenn sein Mensch nicht bei ihm ist. Der Mops eignet sich für Singles, für Familien mit Kindern aber auch als Begleiter für ältere Menschen. ( Foto: Shutterstock- Yuttana Jaowattana )

Mops Anschaffung

Was ist alles zu bedenken.

Egal ob man sich einen Mops anschafft oder einen anderen Hund, man muss sich bewusst sein, dass man die Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt. Ein Mops lebt durchschnittlich 13 – 15 Jahre und in dieser Zeit benötigt er seinen Menschen. Man sollte sich genau überlegen, ob ein Hund für diesem Zeitraum mit zu der Lebensplanung passt. Aber nicht nur der Zeitaufwand muss bedacht werden, sondern ebenso die Kosten. Und das sind nicht nur die Kosten der Anschaffung und der Erstausstattung für den Hund. Sondern auch die nicht unerheblichen laufenden Kosten für Futter, Steuern, Versicherungen, Tierarzt und Hundeschule.

Bevor man sich einen vierbeinigen Mitbewohner in eine Mietwohnung holt, sollte man sich vorher den Mietvertrag zum Thema Tierhaltung durchlesen. Sehr wichtig ist auch, dass man das Hundegesetz in seinem Bundesland kennt.

Die Anschaffung des Mops zusammengefasst

  • Passt ein Hund in die Lebensplanung
  • Genügend Zeit für viele Jahre vorhanden
  • Folgekosten für viele Jahre
  • Hundegesetz kennen
  • Mietvertrag lesen
Egal ob man sich einen Mops anschafft oder einen anderen Hund, man muss sich bewusst sein, dass man die Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt. (Foto: Shutterstock- ponpimonsa_bibi )

Egal ob man sich einen Mops anschafft oder einen anderen Hund, man muss sich bewusst sein, dass man die Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt. (Foto: Shutterstock- ponpimonsa_bibi )

Mops & Züchter

Gesunde Hunde gibt es nur bei seriösen Züchtern.

Einen gesunden Mops gibt es nicht aus dem Kofferraum eines Autos. Wer sich nach gründlicher Überlegung einen Mops anschaffen möchte, sollte sich einen seriösen Züchter über einen Rassehundezuchtverein suchen. Seriöse Mops-Züchter sind zudem Mitglied beim Verband für das Deutsche Hundewesen VDH.

Für die Züchtersuche und Auswahl sollte man sich Zeit lassen. Wenn man der Meinung ist, einen seriösen Züchter gefunden zu haben, sollte man einen Besuchstermin ausmachen und sich einen Eindruck von der Zuchtstätte machen. Ein sauberes und liebevolles Zuhause ist die oberste Priorität, bei der Auswahl eines Züchters.

Einen gesunden und wesensstarken Mops Welpen erhält man nur durch gesunde Elterntiere. Seriöse Züchter achten daher sehr bei der Verpaarung der Elterntiere auf das Erbgut und legen großen Wert auf das Wesen der Hundeeltern. Das anwesende Muttertier der Welpen sollte daher genau diesen Eindruck machen.

Alle Fragen, die man zu den Welpen, den Elterntieren und allgemein zur Zucht hat, beantworten verantwortungsvolle Züchter gern. Auch ist der Züchter natürlich an den Welpenkäufern interessiert und will wissen, wie die zukünftigen Lebensbedingungen seiner Welpen sind.

Man sollte als Interessent Abstand nehmen, wenn man das Gefühl hat, da will jemand nur Geld mit den Welpen machen. Oder die Zuchtstätte sieht nach einer unseriösen Welpen-Vermehrungsfabrik aus.

Welpen werden von seriösen Züchtern mit 8 oder 9 Wochen abgegeben und ziehen dann in ihr neues Heim. Der Mops Welpe ist gechipt, geimpft und entwurmt. Als Käufer erhält man einen Kaufvertrag, den EU-Impfpass und der Abstammungsnachweis des neuen Familienmitgliedes. Auch wird man vom Züchter noch ein paar Portionen vom gewohnten Futter mitbekommen. Liebevolle Züchter geben auch meist noch eine Decke oder Tuch mit, dass nach der Wurfkiste riecht.

Alles zu Mops & Züchter zusammengefasst

  • Nur Züchter, die einem Rasseverband angehören besuchen
  • Abchecken, ob die Zuchtstätte sauber und liebevoll ist
  • Beantwortet der Züchter alle Fragen?
  • Hat der Züchter Interesse am Käufer?
  • Hundemutter anwesend und gesund?
  • Man erhält Kaufvertrag, Abstammungspapiere und EU-Impfpass
  • Welpen werden mit 8/9 Wochen abgegeben
  • Mops-Welpe ist gechippt und entwurmt
Einen gesunden Mops gibt es nicht aus dem Kofferraum eines Autos. Wer sich nach gründlicher Überlegung einen Mops anschaffen möchte, sollte sich einen seriösen Züchter über einen Rassehundezuchtverein suchen. ( Foto: Shutterstock- Ezzolo)

Einen gesunden Mops gibt es nicht aus dem Kofferraum eines Autos. Wer sich nach gründlicher Überlegung einen Mops anschaffen möchte, sollte sich einen seriösen Züchter über einen Rassehundezuchtverein suchen. ( Foto: Shutterstock- Ezzolo)

Mops-Preis

Der Kaufpreis ist das günstigste im Leben eines Hundes.

Wer sich einen Mops zulegen möchte sollte bedenken, dass der Anschaffungspreis, dass günstigste im Hundeleben sein wird. Die Folgekosten für die nächsten 13 – 15 Jahre werden ein Vielfaches betragen.

Beim Kaufpreis eines Mopses investiert man in die zukünftige Gesundheit des neuen Mitbewohners. Seriöse Züchter machen sich viel Arbeit und Gedanken rund um die Auswahl der Elterntiere, einer artgerechten und liebevollen Aufzucht. Preise für einen Mops-Welpen aus einer seriösen Zucht liegen zurzeit zwischen 1.500 und 2.000, – Euro.

Doch bevor der kleine Mops einzieht ist an die Hunde-Erstausstattung zu denken. Neben Hundegeschirr, Hundeleine, Hundehalsband benötigt das neue Familienmitglied auch ein Körbchen, Hundedecke und Näpfe. Für den richtigen Transport und die Sicherheit im Auto ist eine Transportbox wichtig. Für die Fellpflege eine Bürste. Ebenso sollte man Flohkamm, Zeckenzange und Hunde-Shampoo für den Fall der Fälle bereits im Haus haben. Spielzeug darf natürlich auch nicht fehlen. Die Kosten dafür hängen davon ab, wo und was man kauft. Aber rund 350,- bis 400,- Euro muss man dafür ca. einkalkulieren.

Um die 100,- bis 150,- Euro werden sich die monatlichen Ausgaben einpendeln für: hochwertiges Futter, Kauartikel, Pflegemittel, Hundeschule und/oder Hundeverein, Hundesteuer, Hunde-Haftpflichtversicherung, Hunde-Krankenversicherung und Tierarztkosten.

Mops-Welpen

Die vier Wände Hundesicher machen.

Wenn der kleine Mops-Welpe in sein neues Heim zieht, sollte man dies im Vorfeld hundesicher gemacht haben. Wie kleine Menschenkinder, sind auch Hundewelpen sehr neugierig und können sich dabei selbst gefährden.

Man sollte daher alle Stromkabel, die angeknabbert werden können, sicher verlegen. Putzmittel unzugänglich deponieren. Seine vier Wände auf für Hunde giftige Pflanzen überprüfen. Oder wenn Kinder im Haushalt leben, deren kleinteiliges Spielzeug zukünftig sicher wegräumen.

Für den Schlafplatz des Mops sollten man einen ruhigen Ort wählen. Ob der kleine Mops dann auch dort zukünftig schläft oder doch liebe bei seinen Menschen im Bett, wird sich zeigen.

Die Welpen des Mops zusammengefasst

  • Stromkabel checken
  • Putzmittel unzugänglich deponieren
  • Giftige Pflanzen im Haus?
  • Körbchen an einen ruhigen Platz stellen
Wenn der kleine Mops-Welpe in sein neues Heim zieht, sollte man dies im Vorfeld hundesicher gemacht haben. Wie kleine Menschenkinder, sind auch Hundewelpen sehr neugierig und können sich dabei selbst gefährden. ( Foto: Shutterstock- evrymmnt )

Wenn der kleine Mops-Welpe in sein neues Heim zieht, sollte man dies im Vorfeld hundesicher gemacht haben. Wie kleine Menschenkinder, sind auch Hundewelpen sehr neugierig und können sich dabei selbst gefährden. ( Foto: Shutterstock- evrymmnt )

Mops: Gesundheit & Pflege

Ein robuster Hund mit Atemproblemen.

Der Mops ist ein erstaunlich robuster Hund. Wenn man ihn bei einem seriösen Züchter gekauft hat, wird man auch kaum Erbkrankheiten bei ihm ausmachen. Weil die Rasse eine Zeitlang mit einem sehr flachen Gesicht und großen Falten über den Nasenschwamm gezüchtet wurde, haben noch heute eine Vielzahl von Möpsen Atmungsprobleme. Die extrem kurze Schnauze engt nicht nur den Luftkanal massiv ein, sondern verkürzt auch den Weg von Umweltbakterien auf die Mandeln im Hals.

Das Röcheln und Schnarchen des Mops kommt von einem zu langen weichen Gaumen. Und auch die Augen, die bis vor kurzen noch vorstehend sein sollten, sind häufig von Hornhautentzündungen und -geschwüren betroffen. Zum Glück kann man hoffen, dass auf Grund der Änderung des FCI Standards 2010, diese Erkrankungen in den nächsten Jahren zurückgehen werden.

Regelmäßig müssen beim Mops die Falten kontrolliert und trocken gehalten werden, damit sich keine Entzündungen bilden. Gebiss, Pfoten und Krallen gehören auch regelmäßig gepflegt.

Da der Mops relativ stark haart, muss man ihn regelmäßig bürsten, damit nicht überall die Haare des Mitbewohners zu finden sind.

Der Mops gehört zu den ganz besonders lieben Hunderassen. Die Zeit mit ihnen zu verbringen macht besonders viel Freude. Damit das lange so bleibt, sollte das Futter ausgewogen und hochwertig sein.

 

Gesundheit und Pflege zusammengefasst

  • Relativ robust
  • Atemwegserkrankungen
  • Hornhautentzündungen und -geschwüre
  • Falten sauber halten
  • Regelmäßig bürsten
Der Mops ist ein erstaunlich robuster Hund. Wenn man ihn bei einem seriösen Züchter gekauft hat, wird man auch kaum Erbkrankheiten bei ihm ausmachen. ( Foto: Shutterstock-_Pornsawan Baipakdee )

Der Mops ist ein erstaunlich robuster Hund. Wenn man ihn bei einem seriösen Züchter gekauft hat, wird man auch kaum Erbkrankheiten bei ihm ausmachen. ( Foto: Shutterstock-_Pornsawan Baipakdee )

Mops & Erziehung

Ein Hund, der es einem leicht macht.

Die Mops-Erziehung gestaltet sich vergleichsweise einfach. Der Mops hat zwar durchaus auch seinen eignen Dickschädel und schaltet auch mal auf „Durchzug“, aber im Großen und Ganzen ist er einfach zu erziehen. Durch sein treues Wesen und die Abwesenheit jeglichen Jagdinstinktes ist der für alle Hunde wichtige Rückruf „Hier“ schnell beigebracht. Selbst für Hundeanfänger ist der Mops ein leicht erziehbarer Hund.

Erziehung zusammengefasst

  • Einfache Erziehung
  • Treues Wesen
  • Auch für Hundeanfänger händelbar
Die Mops-Erziehung gestaltet sich vergleichsweise einfach. Der Mops hat zwar durchaus auch seinen eignen Dickschädel und schaltet auch mal auf „Durchzug“, aber im Großen und Ganzen ist er einfach zu erziehen. ( Foto: Shutterstock-xkunclova)

Die Mops-Erziehung gestaltet sich vergleichsweise einfach. Der Mops hat zwar durchaus auch seinen eignen Dickschädel und schaltet auch mal auf „Durchzug“, aber im Großen und Ganzen ist er einfach zu erziehen. ( Foto: Shutterstock-xkunclova)

Mops Aktivitäten

  • Passt sich seinem Menschen an
  • Spielen
  • Spazierengehen

Bewegen, um nicht dick zu werden.

Das Gute vorweg, der Mops passt sich den Bewegungsgewohnheiten seines Menschen an. Wenn man gern und viel spazieren geht, begleitet der Mops einen sehr gern. Ist sein Mensch eher ein Couchpotato, gesellt sich der Mops auch gern dazu.

Aber Vorsicht! Der Mops neigt dazu dick, lethargisch und antriebslos zu werden, wenn er sich nicht regelmäßig bewegt. Ein aktiv gestalteter Tagesablauf, mit Spaziergängen und kleinen Spielen sollte daher auch mit dem Mops stattfinden. Richtigen motiviert ist der Mops verspielt, lebhaft und zeigt Interesse an seiner Umgebung.

Das Gute vorweg, der Mops passt sich den Bewegungsgewohnheiten seines Menschen an. Wenn man gern und viel spazieren geht, begleitet der Mops einen sehr gern. ( Foto: Shutterstock- Iryna Inshyna )

Das Gute vorweg, der Mops passt sich den Bewegungsgewohnheiten seines Menschen an. Wenn man gern und viel spazieren geht, begleitet der Mops einen sehr gern. ( Foto: Shutterstock- Iryna Inshyna )

 

Wichtige Fragen zusammengefasst

Ist der Mops überzüchtet?

Im Großen und Ganzen ist der Mops ein robuster Hund. Der Mops wurde oftmals mit einem sehr flachen Gesicht und großen Falten über den Nasenschwamm gezüchtet. Daher haben noch heute viele Möpse Atemwegsprobleme. Diese Züchtung ist heute untersagt.

Ist der Mops für die Stadt geeignet?

Der Mops kann auch gut in der Stadt gehalten werden. Er fühlt sich dort am wohlsten, wo sein Mensch ist.

Kann ein Mops allein bleiben?

Möpse sind sehr menschenbezogene Hunde und sollten nicht lange allein gelassen werden. Zwei, drei Stunden halten sie aber gut aus.

Wie oft muss ein Mops Gassi?

Wie alle Hunde sollte auch ein Mops sich alle drei, vier Stunden lösen können. Nachts kann er natürlich durchschlafen.

Woher kommt der Mops?

Der Mops ist eine alte Hunderasse und kommt aus China. Bereits im 9. Jahrhundert gab es in China eine Hunderasse, die dem heutigen Mops sehr ähnlichsah.

Über den Autor

Simone Heitmann

Simone Heitmann ist nicht nur Journalistin, sondern nicht ganz nebenbei auch mit Herz und Seele Hundefrauchen. Ihr Australian Shepherd Blue Berry begleitet sie auch beruflich und schenkt den Kollegen eine gute Office-Life-Balance. Mit ihm verbringt sie ein Großteil ihrer Freizeit beim Agility oder bei ausgiebigen Wanderungen durch die Natur. Mini Aussie Blue Berry hat sogar ein eigenes Instagram-Profil. Und wer weiß, vielleicht kommt auch bald der zweite Aussie ins Haus. Ihre Philosophie: "Hunde sind nicht unser ganzes Leben, aber sie machen unser Leben ganz.", Roger Caras, Natur- und Tierjournalist.

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