Weshalb zittern Hunde?

Haben Sie Ihren Hund auch schon beobachtet, wie er gezittert hat und sich schon gefragt, weshalb Ihr Hund eigentlich zittert? Fast jeder Hundehalter wird mit dem Zittern des eigenen Hundes konfrontiert, da gilt hauptsächlich: Beobachten Sie Ihr Tier ganz genau. Sie kennen Ihren Hund am besten und können dementsprechend auch am besten beurteilen, ob dieses Zittern Ihres Hundes ungewöhnlich ist.

Stressabbau

Meistens wird ins Zittern Angst interpretiert – doch dem ist nicht so: Hunde nutzen das Zittern gerne als Stressabbau genauso wie beispielsweise sich zu schütteln.

Rassebedingtes Zittern

Kleinere Hunde sind viel häufiger vom Zittern betroffen. Jagdhunde, beispielsweise Terrier, wurden gezüchtet, damit sie immer „bereit“ für Jagdeinsätze sind. Halter von Terriern und ähnlichen Rassen können das Zittern ihres Hundes grundsätzlich als „normal“ einstufen.

Manche Hunde haben so eine Angst vor dem Tierarzt, dass sie aus dem Zittern gar nicht mehr rauskommen.

Manche Hunde haben so eine Angst vor dem Tierarzt, dass sie aus dem Zittern gar nicht mehr rauskommen.

Zittern aufgrund von kalten Temperaturen

Nicht immer muss Zittern etwas „Ungewöhnliches“ sein. Auch wir Menschen kennen es – wenn es draußen kalt ist und wir frieren. Hunde ohne Unterfell oder wenn man bei einem kurzen Schwatz mit dem Nachbarn anhält, ist die Chance grösser, dass der Hund zu frieren beginnt.

Starke körperliche Anstrengungen

Nach wilder Toberei oder starker körperlicher Anstrengung kann es vorkommen, dass Ihr Hund zittert und sich danach hinlegt. Auch schlafende Hunden können hin und wieder zittern, meist ist das allerdings mit Zuckungen oder Laufbewegungen verbunden. Ihr Hund ist bei dieser Beobachtung gerade in einer Traumphase, danach stoppen die Bewegungen allerdings wieder.

Vorsicht bei plötzlichem Zittern

Wenn Ihr Hund bisher nie gezittert hat und plötzlich damit anfängt, ist Vorsicht geboten! Sollte dies der Fall sein, empfiehlt es sich, umgehend den Tierarzt aufzusuchen, um die Ursache für das plötzliche Zittern ausfindig zu machen.

Starkes und/oder langanhaltendes Zittern

Auch ein länger anhaltendes und extrem starkes Zittern kann ein Zeichen von großem Stress oder Angst sein. Bitte beobachten Sie Ihre Fellschnauze genau, mit welchen Umständen, damit ist Ort, Geschehen, Gerüche, Geräusche oder Personen gemeint, dieses Zittern beginnt und wieder aufhört. Das sind auch für eine allfällige Tierarztuntersuchung wichtige Indizien.

Zittern nach einem Unfall

Wie auch beim Menschen kann der Hund nach einem Unfall Zitteranfälle haben. Das Zittern deutet auf einen Schock hin. Sollte Ihr Hund einmal einen Schock haben, können Sie wie folgt handeln: Reden Sie Ihrem Liebling gut zu und wärmen Sie ihn mit einer Decke oder Jacke. Danach sollten Sie schnellstmöglich Ihren Tierarzt aufsuchen.

Zittern in Verbindung mit Krämpfen

Tritt das Zittern bei Ihrem Hund übermässig auf oder beobachten Sie auch, dass Ihr Hund offensichtlich starke Krämpfe hat, dann kann es einen sehr brisanten Grund haben. Bitte besuchen Sie in solch einem Fall sofort Ihren Tierarzt oder eine Tierklinik. Beim Auftreten vom Zittern zusammen mit Krämpfen, kann es auf eine Epilepsie hindeuten.

Diese Tipps können Ihnen helfen, Ihren Vierbeiner besser zu deuten. Manchmal ist das Zittern beim Hund genauso „normal“, wie bei uns Menschen. Wichtig ist, dass man handeln kann, wenn man keinen Grund fürs Zittern finden kann.


Bildnachweis: © Fotolia  – absolutimages

Über Klaus Müller-Stern

Klaus Müller-Stern

Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

Leave A Reply