Hundeshampoo: Selber machen oder doch kaufen?

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Hundebesitzer können Hundeshampoo im Handel in allen erdenklichen Variationen kaufen. Ob für langhaarige Hunde, Kurzhaarige, Hunde mit empfindlicher Haut oder eines, das auch Ungeziefer, wie Flöhe und Zecken bekämpft. Obwohl das Pflegeprodukt in großer Vielzahl erhältlich ist, sind viele Hundehalter skeptisch und möchten das Hundeshampoo lieber selber machen. Doch welche Zutaten sind zur Hundeshampoo-Herstellung geeignet?

Wertvolle Tipps vom Tierarzt

An dieser Stelle sollte man sich ein wenig mit der Physiologie des Hundes beschäftigen und lieber den Rat eines Tierarztes befolgen als den anderer Hundehalter. Im Internet finden sich zahlreiche Tipps, die besagen, dass Baby-Shampoo geeignet sei, um den Hund zu baden. Dies ist jedoch nicht richtig, denn die Haut von Hunden ist wesentlich dünner als die des Menschen.

Zudem liegt der pH-Wert der Haut des Hundes bei 7,5 und beim Menschen bei 5,5. Somit ist das Baby-Shampoo, das für empfindliche Babyhaut gedacht ist, für Hunde ungeeignet. Es würde die dünne, empfindliche Haut des Hundes unnötig reizen. Somit kann man sämtliche Pflegeprodukte für Menschen zur Fellpflege beim Hund ausklammern.

 

Hundeshampoo selber machen

Wenn man Hundeshampoo selber machen möchte, benötigt man als reinigende Grundlage eine Seife. Hier kommt ein Sanfttensid, auch Zuckertensid genannt, in Frage. Im Gegensatz zum Baby-Shampoo liegt der pH-Wert des Sanfttensids bei 7,0 und ist somit beinahe auf der gleichen Höhe wie die Haut des Hundes.

Da das Tensid als Konzentrat erhältlich ist, muss es mit Wasser verdünnt werden, bis man eine Konzentration von etwa 1,5-2% erhält. Das Reinigungsmittel ist recht fest und muss zunächst im Wasser erhitzt werden. Hierzu kann man auf 200 ml Wasser etwa 4 ml des Tensids geben. Dieses Gemisch eignet sich als selbst gemachtes Hundeshampoo und sollte natürlich beim Vierbeiner ausprobiert werden.

Falls das Fell nach dem Baden nicht so schön glänzt wie vor dem Hundebad, kann man auch ein wenig Öl in das Hundeshampoo geben. Hierzu eignet sich Teebaumöl, Olivenöl oder andere Speiseöle, aber auch Kamillenextrakt. Wie man sieht, ist es zwar recht einfach, Hundeshampoo selber zu machen, dennoch ist für ein gutes Ergebnis ein wenig Erfahrung erforderlich.

Grundsätzlich sollte man Hunde nur dann baden, wenn es nötig ist, beispielsweise, wenn sich der vierbeinige Liebling in etwas Unappetitlichem gewälzt hat. Wer sich nun doch für ein Hundeshampoo aus dem Handel entscheidet, sollte zum Wohl des Hundes darauf achten, dass das Shampoo nicht zu stark riecht. Ebenso ist es empfehlenswert, sich für einen guten Fachhandel, wie www.huze.ch- hier finden Sie alles was das Hunde- und Katzenherz begehrt, entscheidet.

 


Bildnachweis: Titelbild: ©Shutterstock – hedgehog

Über den Autor

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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