Was ist besser für Katzen: Nassfutter oder Trockenfutter

Jede Katze hat ihre Eigenheiten, vor allem was das Futter betrifft. Manche fressen nur bestimmte Sorten, andere schnappen sich alles, was sich in ihrer Reichweite befindet. Und während Freigänger die Möglichkeit haben, sich Mäuse dazu zu fangen, sollten sie mit der Auswahl Zuhause einmal nicht zufrieden sein, musst Du bei Wohnungskatzen auf eine ausgewogene und artgerechte Ernährung achten.

Nassfutter oder Trockenfutter – die Frage aller Fragen!

Eine häufig diskutierte Frage ist die nach den Vorzügen von Trocken- und Nassfutter. Was Du als Katzenhalter deiner Katze ins Napf machst, hängt neben ihrer Vorlieben noch von anderen Faktoren ab und ist letztendlich Deine eigene Entscheidung.

Alleinfuttermittel

Grundsätzlich gilt: Sowohl Nass- als auch Trockenfutter eigenen sich für die Ernährung Deiner Katze, wenn Du es entsprechend der vorgeschlagenen Menge anbietest. Die Betitlung Alleinfuttermittel bedeutet, dass im Futter alle notwendigen Nährstoffe enthalten sind, die Deine Katze benötigt.

In jungen Jahren und bei ausreichend Aktivität benötigen Katzen noch mehr dieser Nähr- und Mineralstoffe, während Katzen-Senioren keinen so hohen Energiebedarf mehr haben und deshalb schnell Fett ansetzen. Weitere Unsicherheiten entstehen, wenn es um die Preiskategorie geht.

Hochwertige Markenprodukte enthalten häufig zusätzliche Stoffe, die zur Gesundheit Deiner Katze beitragen können und beinhalten eine höhere Dichte an Nährstoffen. So brauchen Katzen von den meist günstigeren und weniger hochwertigen Produkten etwas mehr, um auf den gleichen Wert zu kommen.

Video: Welches Katzenfutter ist das beste? – Teuer oder billig | ZDF WISO

Der Unterschied zwischen Nass und Trockenfutter

Der Unterschied zwischen Nass- und Trockenfutter ist, wie der Name bereits sagt, der Wassergehalt. Trockenfutter besteht aus getrocknetem Fleisch, versetzt mit anderen Bestandteilen wie Getreide, und weist einen Wassergehalt von drei bis zwölf Prozent auf. Nassfutter hingegen enthält Fleisch und Inneren und besitzt einen Wassergehalt von 60 bis 84%. Aus daraus folgenden weiteren Unterschieden lassen sich bestimmte Vor- und Nachteile der beiden Futtersorten ableiten, die sie mehr oder weniger geeignet für Deine Katze machen:

Vorteile von Nassfutter für Katzen

  1. Ist aufgrund des höheren Gehalts an Wasser besser geeignet für Katzen, die wenig trinken. Viele Katzen neigen dazu, was gefährlich für die Tiere werden kann. In Verbindung mit Trockenfutter muss also unbedingt genügend Wasser für die Katze bereitstehen.
  2. Enthält anteilig weniger Energie als die gleiche Menge an Trockenfutter, woraus ältere Katzen und zu Fettleibigkeit neigende Katzen einen Vorteil ziehen.
  3. Wird von den meisten Katzen aufgrund seines Geschmacks bevorzugt. Das gilt natürlich nicht für jede Katze.

Vorteile von Trockenfutter für Katzen

  1. Enthält auf die gleiche Menge Nassfutter mehr Energie und ist dadurch kostengünstiger.
  2. Ist einfacher in der Fütterung zu handhaben, da es länger haltbar ist, weniger Dreck verursacht und schneller zu reinigen ist.
  3. Reinigt die Zähne der Katzen.

Eine richtige oder falsche Futtervariante gibt es mit den Alleinfuttermitteln, die es in jedem Supermarkt zu erwerben gibt, nicht. Sie hängt von der Katze selbst mit ihren Vorlieben und Angewohnheiten und Dir als Besitzer ab.

Denn auch Du musst erwägen, was Du Dir für Deine Katzen leisten willst und kannst oder wie viel Zeit du täglich für sie hast. Du kennst Deine Katze am besten und hast sicher noch einige andere Argumente, die gegen oder für Trocken- und Nassfutter sprechen


Bildnachweis: ©Fotolia: absolutimages

Über Iris Martin

Iris Martin

Iris Martin, Jahrgang bleibt ein gut gehütetes Geheimnis, ist Mutter zweier Kinder. Rabauke 1 und Rabauke 2 sind Wunschkinder ersten Grades, treiben ihre Eltern regelmäßig an den Rand der Verzweiflung und wissen sie von dort mit einem lieblichen Augenaufschlag wieder wegzuholen. Iris ist derzeit mit ihren beiden Jungs zu Hause, genießt das Leben als Vollzeitmami und hält das Chaos so im Rahmen. Neuen Herausforderungen stellt sie sich dabei gerne – immer gut gewappnet mit dem Wissen, das nur aktiv agierende Eltern haben können.

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