Schmerzende Gelenke: Arthrose bei Hunden

Als Arthrose wird im medizinischen Sinne der Abbau von Gelenkknorpel bezeichnet. Es handelt sich also um eine Krankheit, unter der nicht nur Menschen, sondern auch Tiere leiden können – vor allem Hunde.

Arthrose bei Hunden: Wenn die Gelenke schmerzen

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer Arthrose kontinuierlich, sie kann aber auch infolge mangelnder Bewegung und falscher Ernährung gefördert werden.

Alle Gelenke, die durch das Gewicht des Hundes belastet werden, können rein theoretisch Verschleißerscheinungen aufzeigen. Am häufigsten betroffen von einer Arthrose sind jedoch meistens die Ellbogen, die Knie und die Hüfte des Vierbeiners, oder auch die Wirbelkörper und die Gelenke in den Pfoten.

Die Folgen sind für den Hund nicht nur sehr schmerzhaft, sondern auch irreparabel, wenn die Krankheit nicht rechtzeitig entdeckt wird. Stellt sich die Frage, welche Anzeichen für eine voranschreitende Arthrose in den Genlenken sprechen? Und gibt es eine Möglichkeit, wie man seinen Hund vor einer möglichen Erkrankung schützen kann? Wir liefern Ihnen die Antworten.

Wenn die Gelenke beim Hund durch die Athrose richtig schmerzen, kann der Tierarzt mit einer Schmerz-Spritze kurzzeitig Abhilfe schaffen. Langfristig muss man nach einer geeigneten Therapie suchen. (#1)

Wenn die Gelenke beim Hund durch die Athrose richtig schmerzen, kann der Tierarzt mit einer Schmerz-Spritze kurzzeitig Abhilfe schaffen. Langfristig muss man nach einer geeigneten Therapie suchen. (#1)

Die ersten Anzeichen einer Arthrose

Die Gefahr, dass ein Hund mit zunehmendem Alter an einer Arthrose erkrankt, ist zwar höher als bei jungen Hunden – dennoch sind auch diese nicht davor gefeit, infolge einer Überlastung unter den folgenden Symptomen zu leiden, die für eine mögliche Erkrankung der Gelenke sprechen können:

  • Ihr Hund hat einen lahmenden Gang
  • Ihr Hund wirkt steif und hat Probleme beim Aufstehen
  • Ihr Hund wechselt im Liegen ständig seine Position
  • Ihr Hund beißt sich in die betroffenen Gelenke
  • Ihr Hund hat geschwollene Gelenke

Trifft eins der genannten Anzeichen auf Ihren Hund zu, sollten Sie unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen, um die Gelenke des Tieres röntgen zu lassen. Wird der Verdacht einer Arthrose bestätigt, sollten Sie mit dem Arzt besprechen, wie man die Krankheit in Zukunft behandeln sollte und die Beschwerden des Hundes langfristig lindern kann.

Bei Verdacht auf Arthrose oder auch anderen Gelenkschmerzen bei Hunden sollte man unbedingt ein Röntgenbild machen lassen. Nur so lassen sich größere Schäden beurteilen. (#2)

Bei Verdacht auf Arthrose oder auch anderen Gelenkschmerzen bei Hunden sollte man unbedingt ein Röntgenbild machen lassen. Nur so lassen sich größere Schäden beurteilen. (#2)

Wie kann man einer Arthrose vorbeugen?

Um zu wissen, wie man einer möglichen Arthrose vorbeugen kann, sollten Sie zuerst einmal die drei häufigsten Gründe – neben dem Alter – kennen, die Verschleißerscheinungen in den Gelenken von Hunden begünstigen können: mangelnde Bewegung, falsche Ernährung und Übergewicht. Spätestens jetzt dürfte Ihnen bewusst werden, dass Sie als Hundehalter selbst die Verantwortung dafür tragen, wie es um die Gesundheit Ihres Hundes bestellt ist.

Denn Sie entscheiden letztendlich, wie viel Auslauf Ihr Vierbeiner bekommt und was er fressen darf und was nicht. Deshalb geben wir Ihnen im Folgenden ein paar Tipps, wie Sie Ihrem Hund dabei helfen können, einer möglichen Verschleißerscheinung in den Gelenken entgegenzuwirken:

  1. Sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Hund ausreichend bewegt, dabei aber seine Gelenke nicht zu stark beansprucht werden – etwa auf glatten Oberflächen oder durch häufiges Treppensteigen.
  2. Das Hundefutter sollte immer abwechslungsreich und frisch sein, damit Ihr Hund mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird, die er für einen gesunden Bewegungsapparat braucht.
  3. Mischen Sie Glucosamin und Chondroitin (wichtige Baustoffe für Gelenke, Sehnen und Knorpel) unter das Hundefutter – denn die körpereigene Produktion lässt mit dem Alter leider nach.

Bildnachweis: ©Shutterstock – Titelbild: PRESSLAB, – #01: Elnur, – #02: Intarapong

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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