Kleine Hunderassen im Test: Die Top 10

Gerade in städtischen Ballungsgebieten werden Kleine Hunderassen oder Kleinst-Rassen immer beliebter. Manche Hunde sind groß in Mode, wie derzeit die Französische Bulldogge.

Kleine Hunde und ihre Vorteile

Kleine Hunde wie die Französische Bulldogge erfreuen sich großer Beliebtheit. Das liegt sicher daran, dass man sie problemlos überall mit hin nehmen kann. Für einen kleinen Hund muss man nicht extra ein Auto mit einem großen Kofferraum haben und auch die Mitnahme in Bus und Bahn ist weniger schwierig als mit einem sehr großen Hund.

Vor kleinen Hunden wie der Französischen Bulldogge fürchten sich die Menschen nicht und es gibt sogar Hundebesitzer die eigentlich Angst vor Hunden haben und über den Weg des kleinen Hundes an ihrer Angst arbeiten.

Auch Vermieter lassen kleine Hunde gerne zu, wohingegen sie sich bei großen Exemplaren eher sträuben. In den Kosten für Futter und Snacks sind sie auch günstiger, da sie vom Futterbedarf natürlich weitaus weniger benötigen als große Hunde. Nur sollte man sich bewusst sein, dass die Tierarztrechnung nicht an der Hundegröße gemessen wird.

Ein kleiner Hund hat die gleichen Bedürfnisse wie ein großer Hund

Was viele dabei leider vergessen, es sind trotzdem Hunde. Auch wenn sie klein sind, haben sie die gleichen Bedürfnisse wie ihre großen Vertreter. Auch bei den kleinen Hunderassen gibt es verschiedene Zwecke für die sie ursprünglich einmal gezüchtet wurden und dementsprechend unterscheiden sie sich auch enorm in ihrem Anspruch an den Hundebesitzer. Die FCI hat die anerkannten Hunderassen in Gruppen klassifiziert.

Schaut man sich diese Gruppen genauer an, erkennt man sehr schnell, welche Unterschiede auch bei den kleinen Hunden bestehen. So sind Pinscher und Schnauzer in der gleichen Gruppe wie Molosser und Schweizer Sennenhunde. Und sie alle wollen ihrer Veranlagung entsprechend gefördert werden. Leider wird das aber allzu oft nicht gemacht. Kleine Hunde werden auch manchmal ausgesucht, weil man der Meinung ist, sie bräuchten kaum Auslauf und Bewegung.

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Das Problem der fetten Hunde

Nicht zu selten sieht man kleine Hunde die vollkommen verfettet neben ihren Besitzern her schleichen. Und da der Bauch am Boden schleift ist auch meist nichts anderes möglich. Auch bei großen Rassen gibt es häufig ein Problem mit dem Übergewicht. Aber ich finde es ist besonders bei den kleinen Hunden ein sehr großes Problem. Was auch daran liegt dass sich gerade ältere Menschen aus rein körperlichen Gründen einen kleinen Hund zulegen. Das ist einerseits auch die richtige Entscheidung, da sie dem Leinenzug eines großen Hundes gar nicht mehr gewachsen wären und einem 10-km-Marsch mit Sicherheit auch nicht.

Man sollte dem natürlichen Bewegungsdrang der Hunde freien lauf lassen. Wird eine Französische Bulldogge nur in der Wohnung gehalten, wird auch dieser bewegungsaktive Hund automatisch zur Verfettung neigen.

Aber ich verstehe trotzdem nicht wieso sie die Hunde so verfetten lassen. Dann sollen sie sich doch lieber ein älteres Kaliber anschaffen. Einen Hund der ebenfalls bereits in die Jahre gekommen ist und auch seine Zipperlein hat und der froh ist über jeden Spaziergang aber definitiv keine Lust mehr hat auf einen Marathon. Jedes Gramm zu viel schlägt auf die Gelenke und das tut weder uns Menschen noch unseren Hunden gut.

Bild 1: Yorkshire Terrier erfreuen sich gerade bei älteren Menschen großer Beliebtheit.

Bild 1: Yorkshire Terrier erfreuen sich gerade bei älteren Menschen großer Beliebtheit.

Was ist die FCI?

Die FCI (Fédération Cynologique Internationale) ist die Weltorganisation der Kynologie und besteht aus den fünf Sektionen Europa, Nord- und Südamerika und der Karibik, Asien und Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika. Die FCI garantiert die gegenseitige Anerkennung von Abstammungsurkunden der jeweiligen Länder und bildet Richter aus.

Gemeinsam mit den Ursprungsländern der jeweiligen Rassen legt die FCI durch ihre Standards- und Wissenschaftliche Kommission die Standards für die Rassen fest, die in der FCI geführt werden. Diese Rassestandards stellen wiederum für Ausstellungs-Richter die Grundlage für die Bewertung der jeweiligen Hunde in allen FCI Ländern dar. Es werden internationale Schönheitsausstellungen, Arbeits- und Jagdprüfungen, Agility- und Obedience-Wettbewerbe, Rennen, Coursings und Prüfungen für Hütehunde durchgeführt. Weiterhin können Züchter ihre Zwingernamen international schützen lassen.

Bild 2: Der Black Spaniel gehört wie die Französische Bulldogge auch zu den Kleinhunderassen.

Bild 2: Der Black Spaniel gehört wie die Französische Bulldogge auch zu den Kleinhunderassen.

Die Klassifizierung der Rassen nach Gruppen in der FCI

Es gibt 10 FCI-Gruppen und ich habe hier einige kleine Hunderassen ihren Gruppen zugeordnet. Klar, die Französische Bulldogge ist auch mit dabei.

Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde):

  1. Welsh Corgi Cardigan und Pembroke

Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde

  1. Affenpinscher
  2. Zwergpinscher
  3. Zwergschnauzer

Gruppe 3 Terrier

  1. Jack Russell Terrier
  2. Yorkshire Terrier
  3. West Highland White Terrier

Gruppe 4 Dachshunde

  1. Dackel

Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp

  1. Japan Spitz
  2. Norwegischer Lundehund
  3. Volpino Italiano

Gruppe 6 Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen

  1. Alpenländische Dachsbracke
  2. Beagle
  3. Westfälische Dachsbracke

Gruppe 7 Vorstehhunde

  • Die einzige Gruppe ohne kleine Hunderasse

Gruppe 8 Apportierhunde – Stöberhunde – Wasserhunde

  1. Amerikanischer Cocker Spaniel
  2. Clumber Spaniel
  3. English Cocker Spaniel

Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde

  1. Mops
  2. Cavalier King Charles Spaniel
  3. Chihuahua
  4. Prager Rattler
  5. Französische Bulldogge

Gruppe 10 Windhunde

  1. Italienisches Windspiel

Diese Übersicht zeigt, dass kleiner Hund nicht gleich kleiner Hund bedeutet. Sie haben durchaus andere Ansprüche und sind für verschiedene Aufgaben gezüchtet worden. In der Gruppe 9 sind nur kleine Rassen vertreten. In Gruppe 7 – den Vorstehhunden – findet man keinen kleinen Hund. Aber auch in Gruppe 9 unterscheiden sich die einzelnen Rassen in ihrem Charakter und Aktivitätslevel sehr deutlich.

Französische Bulldogge & Co.: Die 10 beliebtesten Kleinhunderassen in Deutschland im Test

Laut VDH zählen

  • Dackel,
  • Zwergschnauzer,
  • Cavalier King Charles Spaniel,
  • Shetland Sheepdog,
  • Chihuahua,
  • West Highland White Terrier,
  • Parson Russell Terrier,
  • Havaneser,
  • Beagle und
  • Mops

zu den beliebtesten Kleinhunderassen. Aber was unterscheidet diese Rassen voneinander und für wen sind sie geeignet?

Der Dackel – mutig, selbständig und ausdauernd

Dem Dackel wird eine gewisse Störrischkeit nachgesagt. Wenn man aber bedenkt, dass dieser Hund dafür gezüchtet wurde in Dachs- und Fuchsbauten zu kriechen, relativiert sich das Ganze recht schnell, denn dazu gehört viel Mut und ein gewisser Grad an Selbständigkeit. Der Hund muss im Dachsbau alleine entscheiden, was er als nächstes tut. Dackel sind schon lange fern der deutschen Jägerschaft auch in ganz normalen Familien zu finden.

Der Eigensinn erfordert ein stringentes Maß an Erziehung und Geduld, aber Dackel sind tolle Begleiter, die mit Begeisterung bei jedem Ausflug dabei sind und lange Spaziergänge über alle Maßen lieben. Dackel bauen eine sehr enge und innige Bindung zu ihren Besitzern auf, wobei sie aber niemals zum reinen Schoßhund mutieren. Dackel benötigen ausreichend Bewegung und sie neigen zu Übergewicht.

Platz 1: Der Dackel - Dem Dackel wird eine gewisse Störrischkeit nachgesagt. (#01)

Platz 1: Der Dackel – Dem Dackel wird eine gewisse Störrischkeit nachgesagt. (#01)

Die französische Bulldogge

Die Französische Bulldogge ist das, was man unter rinrm typischen Familienhund versteht. Ihr Wesen ist ausgesprochen fröhliche die französische Bulldogge lässt sichnicht so schnell aus der Ruhe bringen. Als Rassehund ist die französische Bulldogge mit einem unerschütterlichen Wesen ausgestattet. Das hat natürlich auch so seine Schattenseiten. Man sagt der französischen Bulldogge auch eine gewisse Dickköpfigkeit nach. Wichtig ist eine ebenso liebevolle wie konsequente Erziehung. Die französische Bulldogge hat ein eher liebevolles und treues Wesen. Von daher nimmt sie einen Tadel nicht lange krumm.

Die Französische Bulldogge ist sehr mutig, jedoch nicht aggressive. Dafür verteidigt sie ihre Familie und schützt sie. Größeren Hunden scheut die Französische Bulldogge nicht. Wenn sie also schon im Welpenalter auf andere Hunde trifft, wird sie ihre eigenen Kräfte besser einschätzen lernen. Die Französische Bulldogge kann auch gut in Wohnungen gehalten werden. Viel Bewegung und Auslauf auf langen Spaziergängen braucht sie dennoch. Hitze verträgt sie nicht so gut, da ihr Atmungstrakt verkürzt ist.

Platz 2: die franzöische Bulldogge: Auch der französischen Bulldogge sagt man eine gewisse Dickköpfigkeit nach. (#02)

Platz 2: die franzöische Bulldogge: Auch der französischen Bulldogge sagt man eine gewisse Dickköpfigkeit nach. (#02)

Der Zwergschnauzer ist ein Schnauzer im Mini-Format

Genau wie seine große Verwandtschaft ist er intelligent, folgsam und sehr wachsam. Die Erziehung des Zwergschnauzers sollte abwechslungsreich sein, diese kleinen Hunde sind sehr gelehrig, aber auch sensibel. Der große Spieltrieb lässt sich prima in das Training einbinden. Zwergpinscher haben einen sehr hohen Bewegungsdrang. Apportieren, Ball- und Suchspiele, Laufen Schwimmen oder auch die Fährtensuche findet er prima und kann sich stundenlang und ausdauernd damit beschäftigen.

Kunststücke lernt er aufgrund seiner Intelligenz sehr schnell. Ist er nicht ausreichend ausgelastet, kann die Wohnungseinrichtung leiden. Ein Haus mit Garten, in dem er sich auch bei Abwesenheit der Besitzer frei bewegen kann, ist besser geeignet.

Platz 3: Der Zwergschnauzer: Ist er nicht ausreichend ausgelastet, kann die Wohnungseinrichtung leiden. (#03)

Platz 3: Der Zwergschnauzer: Ist er nicht ausreichend ausgelastet, kann die Wohnungseinrichtung leiden. (#03)

Der Cavalier King Charles Spaniel – schon in Adelskreisen sehr beliebt

Den Cavalier King Charles Spaniel gibt es schon sehr lange. Er zeichnet sich durch ein ausgeglichenes anmutiges Wesen aus und ist besonders gut geeignet für Familien mit Kindern. Zu jedermann freundlich, nicht aggressiv und immer gut gelaunt ist der kleine Kavalier – ganz wie der Name es verheißt. Seine Erziehung ist einfach, er will gefallen und ist ein zuverlässiger, lieber Freund.

Auch der Cavalier King Charles Spaniel ist ein unternehmungslustiger Hund der gerne ausgiebig spazieren geht. Er benötigt zwar nicht täglich mehrere Kilometer Wanderweg, aber ein reiner Sofahund ist er auch keinesfalls.

Platz 4: Der Cavalier King Charles Spaniel: Seine Erziehung ist einfach, er will gefallen und ist ein zuverlässiger, lieber Freund. (#04)

Platz 4: Der Cavalier King Charles Spaniel: Seine Erziehung ist einfach, er will gefallen und ist ein zuverlässiger, lieber Freund. (#04)

Der Shetland Sheepdog – optisch ein kleiner Collie mit hohem Bewegungsdrang

Der Sheltie ist ein temperamentvoller und schlauer kleiner Hund. Er ist sehr freundlich und gutmütig, Fremden gegenüber ist er eher zurückhaltend. Er ist sehr anhänglich und folgt seinem Besitzer überall hin. Allein bleiben findet er nicht so schön, macht aber auch kein Theater.

Shetland Sheepdogs sind sehr aufmerksam und nehmen Stimmungsschwankungen ihrer Besitzer sehr genau wahr. Ist Frauchen oder Herrchen traurig sind sie bemüht, Freude zu schenken. Shelties brauchen Bewegung, gerne kann man sie zum joggen oder Fahrrad fahren mitnehmen. Agility und Obedience sind perfekte Hundesportarten für diese Rasse. Shelties lassen sich leicht erziehen.

Der Shetland Sheepdog (auch Sheltie) ist ein temperamentvoller und schlauer kleiner Hund. (#05)

Der Shetland Sheepdog (auch Sheltie) ist ein temperamentvoller und schlauer kleiner Hund. (#05)

Der Chihuahua ist der kleinste Hund der Welt

Man könnte ihn fast als Damenhund bezeichnen. Vermutlich sind auch die meisten Chihuahua Besitzer weiblich. Dabei ist diese kleine Rasse sehr aufmerksam, lebhaft und sehr mutig. Die Kleinen neigen ganz gern mal zur Kläfferei oder Angstbeißerei, aber das kann man mit konsequenter Erziehung unterbinden. Man sollte sie auch früh an andere Hunde und Kinder gewöhnen.

Diese Rasse hat leider den Ruf des Handtaschenhundes weg. Was daran liegt dass viele Hundebesitzer die Chihuahuas nur herum tragen. Es sind Hunde wie alle anderen Hunde auch und man sollte sie auch so behandeln und damit ihr Selbstbewusstsein stärken. Sicher benötigen sie keine kilometerlangen Spaziergänge aber sie mögen es auch nicht, nur herum getragen zu werden.

Bild 4: Der Chihuahua – die kleine Hunderasse der Welt.

Bild 4: Der Chihuahua – die kleine Hunderasse der Welt.

Der West Highland White Terrier – ursprünglich gezüchtet für die Jagd in den Highlands

Die weiße Farbe sollte den Hund sichtbar machen, wenn er im Gestrüpp oder zwischen den Felsen auf der Jagd war. Westies sind robuste und kernige Hunde, die sehr gelehrig sind und auch sehr wachsam. Außerdem sind sie aktive Hunde und stehen ihren großen Artverwandten in nichts nach. Der West Highland White Terrier ist unheimlich verspielt und fröhlich, man kann ihm tolle Kunststücke beibringen und er ist ein super Kumpel für Kinder. Der Westie ist definitiv kein Hund für Couchpotatoes. Er hat einen großen Bewegungsdrang und kann auch gut beim Joggen oder Radfahren mithalten. Da er sehr selbstbewusst ist und sich größeren Hunden gegenüber auch gern selbst überschätzt ist seine Erziehung nicht ganz einfach.

Bild 5: Der Westi ist ein robuster und selbstbewusster Hund für aktive Menschen.

Bild 5: Der Westi ist ein robuster und selbstbewusster Hund für aktive Menschen.

Parson Russell Terrier: ausgesprochen lebhaft, ausdauernd und arbeitsfreudig

Ursprünglich als Arbeitshund für die Jagd gezüchtet, zeichnet sich der Parson Russel Terrier durch seine Ausdauer und sein Temperament aus. Er ist besonders lauf- und springfreudig und dabei von sanftem Wesen. Er ist meist fröhlich und kommt auch mit kleinen Kindern super zurecht. Da er für eine kleinen Hund sehr schnell und wendig ist und dabei auch sehr ausdauernd ist er für Hundesportarten und die Jagdarbeit prädestiniert. In dem kleinen Parson steckt mehr Power und Energie als in manchem großen Hund.

Er macht alles mit und ist mit Freude und Temperament dabei. Dieser Hund ist definitiv nur für aktive Menschen geeignet, die dafür sorgen, dass dieser Hund sich austoben und auspowern kann. Wie viele andere Terrier auch, hat er ein riesiges Selbstbewusstsein und stellt seinen Besitzer immer wieder auf die Probe. Dabei ist er aber so vorwitzig, charismatisch und charmant, dass er schnell alle um den Finger wickelt. Ganz klare Regeln sind bei dieser Rasse unabdingbar. Er ist unheimlich intelligent und kann bei körperlicher Unterforderung auch aggressiv werden.

Parson Russell Terrier ist meist fröhlich und kommt auch mit kleinen Kindern super zurecht. (#08)

Parson Russell Terrier ist meist fröhlich und kommt auch mit kleinen Kindern super zurecht. (#08)

Der Havaneser: ein lebenslustiger haariger Zeitgenosse

Havaneser sind bezaubernde kleine Hunde mit langer, wallender Mähne. Sie sind fröhlich und spielen für ihr Leben gern, bevorzugt mit Kindern. Möchte man eine lebende Alarmanlage, kann man den Havaneser hervorragend dazu erziehen. Grundsätzlich sind sie aber sehr liebevoll, freundlich und gütig. Havaneser gehen gern lange Spazieren, sind sehr intelligent und lernen schnell Kunststücke. Eine gute Mischung aus geistiger und körperlicher Auslastung ist für diese Rasse von Vorteil. Im Gegensatz zu kurzhaarigen Hunde ist das Fell des Havanesers sehr pflegeintensiv und sollte mehrmals pro Woche gebürstet werden.

Havaneser Welpe: Sie sind fröhlich und spielen für ihr Leben gern, bevorzugt mit Kindern. (#09)

Havaneser Welpe: Sie sind fröhlich und spielen für ihr Leben gern, bevorzugt mit Kindern. (#09)

 Der Beagle

Ich kenne kaum einen anderen Hund der so verfressen ist wie der Beagle. Eines ist sicher, will man in ein von Beagle gehütetes Haus einbrechen braucht man nur genügend Leckerlies einpacken und wird herzlich eingeladen. Aber auch wenn man kein Leckerli dabei hat, der Beagle ist ein herzensguter liebevoller Hund. Zutraulich, charmant und immer gut gelaunt ist er ein absolut toller Begleiter und auch für Kinder hervorragend geeignet.

Wegen seines liebevollen Charakters wird der Beagle leider in Versuchslaboren genutzt, was hoffentlich irgendwann einmal untersagt wird. Was die Erziehung angeht, so muss man aufgrund der Neigung zu Übergewicht schon sehr dosiert und konsequent mit den Snacks umgehen. Ein großer Nachteil des Beagle ist sein extremer Jagdtrieb – sofern man ihn nicht in der Jagd einsetzt – denn hat er draußen Witterung aufgenommen, sind die Ohren auf Durchzug. Wer einen Beagle halten will, ohne diesen zur Jagd einzusetzen wird recht schnell Probleme bekommen. Ein Beagle benötigt viel Auslauf, denn er ist ein ausdauernder Hund, der gerne in Bewegung ist.

Der Beagle: Zutraulich, charmant und immer gut gelaunt ist er ein absolut toller Begleiter. (#10)

Der Beagle: Zutraulich, charmant und immer gut gelaunt ist er ein absolut toller Begleiter. (#10)

Der Mops: voller Lebensfreude aber keine Sportskanone

Der Mops ist eigentlich immer gut drauf, hängt sich sehr stark an seinen Besitzer und ist sehr freundlich zu Kindern. Möpse sind absolut anpassungsfähige Hunde, die sowohl mit einer Einzelperson bestens leben können als auch in einer großen Familie mit vielen Kindern. Möpse sind genügsam und sind mit einem gemütlichen Spaziergang bestens bedient.

Als Sportpartner ist der Mops ungeeignet aber Spaziergänge werden gern und täglich gewünscht. Der Mops wird allzu gern verzogen, weil er doch so klein und lustig ist. Aber genau wie alle anderen Hunde braucht auch der Mops Erziehung. Hat man bei der Erziehung einiges versäumt, rächt sich das gern damit, dass er es mit der Stubenreinheit nicht so genau nimmt.

Der Mops ist eigentlich immer gut drauf, hängt sich sehr stark an seinen Besitzer und ist sehr freundlich zu Kindern.

Der Mops ist eigentlich immer gut drauf, hängt sich sehr stark an seinen Besitzer und ist sehr freundlich zu Kindern. (#01)

Ist man von Anfang an konsequent und überlässt dem Kleinen nicht den Chefposten, ist der Mops ein toller Begleiter und lustiger Freund. Die hier vorgestellten Rassen sind nur eine ganz kleine Auswahl, aber sie zeigen schon die unterschiedlichen Bedürfnisse. Wer sich einen kleinen Hund anschaffen möchte, sollte sich sehr genau mit der Rasse und den Ansprüchen beschäftigen.


Bildnachweis:

#03 Fotolia-dionoanomalia, #04 Fotolia-otsphoto, #05 Fotolia-cynoclub, #08 Fotolia-zuzule, #09 Fotolia- bina01, #10 Fotolia-Stieber, #11 Fotolia-grafikplusfoto-Fotolizenz, Shutterstock-00:  ArtdayAnna, 01: Ezzolo; Bild 1-5 © alle schwarzer.de

 

Über Bianca Brendel

Ich bin seit 30 Jahren Hundebesitzerin und habe in den ganzen Jahren sehr viel über Hunde, deren Ernährung, Erziehung und Pflege gelernt. Jetzt bin ich in der Redaktion von haustier-news.de als Fachauthorin tätig und versuche, allen Hundebesitzern und Besuchern von haustier-news.de die oben genannten Themen ans Herz zu legen.

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