Katzenfutter selber machen

Es gibt viele Gründe, warum man Katzen barfen möchte – und mittlerweile bieten führende Tierhandel auch die passenden Futtermittel dafür an.

Viele Herrchen und Frauchen möchten ihren Liebling aus den unterschiedlichesten Gründen kein fertiges Katzenfutter geben. Die wichtigsten sind, dass man nicht genau weiß, was im fertigen Katzenfutter drin ist, denn mit der Beschreibung der Inhaltsstoffe auf der Dose, kann man meist wenig anfangen. Ein weiterer Grund sind die vielen Konservierungsstoffe, die in fertigem Katzenfutter enthalten sind. Man möchte die selbst nicht im Essen haben, aber die Katze bekommt sie, unter Umständen ein ganzes Leben lang, vorgesetzt. Außerdem ist auch für eine Katze Abwechslung beim Fressen nötig. Wir essen ja auch nicht jeden Tag ausschließlich Wurstbrote.

Doch so schwarz-weiß darf man das wohl nicht sehen – denn es gibt mittlerweile sehr gutes fertiges Katzenfutter auf dem Markt und auch für Abwechslung ist gesorgt. Natürlich sollte man nicht das billigste kaufen. Wobei dieses nicht unbedingt schlecht sein muss, man bekommt davon nur meist nicht soviel Auswahl geboten, als bei den Markenprodukten.

Doch wenn man trotzdem barfen möchte, ist dies bestimmt eine gute Alternative zum Fertigfutter. Keine Angst, es ist auch nur halb so schwer wie es sich anhört. Man muss ja auch nicht jeden Tag kochen, sondern nur einmal in der Woche oder alle 14 Tage und friert das Futter dann portionsweise ein, um es täglich verwenden zu können. Das Futter zum Auftauen dann am Besten 12 Stunden vorher in den Kühlschrank stellen – oder, wenn es mal schnell gehen muss, ins warme Wasserbad. Die Mikrowelle ist denkbar ungeeignet dafür.

Was gehört denn eigentlich in selbst gemachtes Katzenfutter?

Man kann es einfacher sagen. Es gibt fast kein Fleisch, dass man nicht verwenden kann. Nur von Schweinefleisch ist abzuraten – da im rohen Schweinefleisch eventuell ein Virus enthalten sein kann, der für Katzen tödlich ist.

Am Besten eignen sich Gefügel, Rind, Wild, Fisch und sogar Pferd für die Katze. Selbst Innereien, die man für wenig Geld beim Metzger kaufen kann. Lediglich bei Nieren muss man ein wenig Acht geben. Man darf diese nie roh verfüttern und auch nach dem Kochen sollten diese einige Stunden in Milch eingelegt werden, um eventuell vorhandene Giftstoffe heraus zu waschen. Deshalb sind sie fürs Barfen eigentlich ungeeignet.

Das Fleisch kann durch den Wolf gedreht werden – oder der Katze in kleinen Stückchen serviert werden. Auch Knochen kann man füttern, wenn es denn die Katze frisst.

Wo bekommt man gutes Fleisch zu vernünftigen Preisen?

Natürlich sind da Schlachthöfe, Metzger oder der Supermarkt die ersten Anlaufstellen – aber auch im Tierfachmarkt findet man mittlerweile Gutes für die Katze. (z.B. hier: http://www.fressnapf.de/suchen/shop/barf)

Allerdings ist es mit dem Fleisch nicht getan, die Katze braucht noch spezielle Zusätze beim Barfen. Hier ist es jetzt am Katzenbesitzer, sich doch einmal einzulesen. Oder man beschafft sich (wieder im Tierfachmarkt) spezielle Zusätze – wie z.B. Easybarf.


Bildnachweis: Titelbild: ©Shutterstock – Yurochka Yulia

Über Klaus Müller-Stern

Klaus Müller-Stern

Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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