Hundekekse selber machen: Rezepte & Tipps

Hundekekse, Hundekuchen und andere Hundeleckerlies haben ein Problem: viele Hunde leiden unter Allergien oder Futterunverträglichkeiten. Bei einigen ist dies genetisch bedingt, andere entwickeln diese Probleme im Laufe der Jahre über ihr Futter und sicherlich hängt ein gewisser Teil auch mit Umwelteinflüssen zusammen. Bei vielen Leckerlies und Snacks ist die Deklaration auf den Verpackungen oft nicht ausreichend. Auch sind die Zutaten oder Zusatzstoffe nicht unbedingt optimal für Hunde. Immer mehr Menschen backen deshalb ihre Hundekekse selbst. Wenn Sie die Hundekekse selber machen, haben Sie die Möglichkeit, die Zutaten passend auf ihren Hund und mögliche Unverträglichkeiten anzupassen.

Warum Hundekekse selber machen? Gibt’s doch im Online-Shop

Auch die Zahl der Hundekeks-Anbieter wächst zunehmend – handgemachtes Gebäck auch für den Hund liegt voll im Trend. So findet man kleine und feine Hundeleckerli-Bäckereien wie zum Beispiel Hundeplatzl (http://www.hundeplatzl.de) oder sogar Confiserien für Tiere (http://www.wauimiaui.de). Handgemachte Produkte aus hochwertigen Zutaten haben natürlich auch einen gewissen Preis.

Rezepte mit Obst, Gemüse – und auch weizenfrei!

Wer die Zeit und Lust am Backen hat kann die Hundekekse auch selbst herstellen. Ob vegetarisch mit Obst, Gemüse oder Honig, auf Fleisch– oder Fischbasis, mit Käse oder Weizenfrei – unzählige Rezepte bieten für jeden Geschmack und jede Vorliebe reichlich Auswahl.

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Ausstecher: auch die Augen essen mit

Mit witzigen Ausstechern lassen sie sich auch prima an Hundefreunde verschenken. Ein Hundekeks in Knochenform hält womöglich auch die Familienmitglieder vom Verkosten ab. Wobei die Hundekeksrezepte ausnahmslos auch für Menschen essbar sind. Natürlich schmecken sie nicht so süß, da sie entweder zuckerfrei oder aber deutlich zuckerreduziert sind und häufig auch sehr hart gebacken sind, zur Freude des Hundegebisses. Da das Thema „Hundekekse selber backen“ so vielfältig ist, haben wir es in Rubriken unterteilt, um einige der Hundekeks-Rezepte und -Varianten vorzustellen. Den Anfang machen die vegetarischen Hundekekse. In weiteren Artikeln folgen demnächst noch:

  • Selbstgebackene Hundekekse auf Fleischbasis“,
  • Hundekekse selber backen mit Fisch“,
  • Getreidefreie Hundekekse – Leckerlies für Allergiker-Hunde selbst backen“.

Bild 1: Zum Oktoberfest kann es auch mal ein Brezel-Ausstecher für den Hundekeks sein Bild 1: Zum Oktoberfest kann es auch mal ein Brezel-Ausstecher für den Hundekeks sein.

Vegetarische Hundekekse selber machen: Rezepte und Tipps

Die folgenden Rezepte haben wir selbst gebacken und sie wurden von den Hunden gerne angenommen, obwohl sie weder Fisch noch Fleisch enthalten. Viele Hunde mögen es gerne süß und fressen auch Obst sehr gern. Demnach ist es auch sinnvoll, süßes Obst für Hundekekse, Hundeplätzchen oder auch einen Hundekuchen zu verwenden.

Rezept Nummer 1: Bananen-Hundekekse

Zutaten:

  • 100g Vollkornmehl
  • 100g Bananen – ca. eine halbe große Banane
  • 250g Weizengrieß
  • 1 Ei von glücklichen Hühnern
  • 2 EL Wasser
  • 2 EL Sonnenblumenöl

Video „Hundeernährung: Hunde richtig füttern“


 

Tipps für die richtige Zubereitung der Bananen-Hundekekse

Am besten verwenden Sie reife Bananen, denn diese müssen für den Teig gut zerdrückt werden und eine gewisse Süße haben. Die Banane wird mit einer Gabel zerdrückt und mit den anderen Zutaten vermischt. Anschließend den Teig gut durchkneten. Wenn Sie keine Ausstecher zur Hand haben formen Sie einfach kleine Röllchen. Hierzu werden kleine Kugeln aus der Teigmasse geformt und anschließend zu 1 cm dicken Würstchen gerollt. Der Backofen wird auf 160 C° (Umluft) vorgeheizt, die Teigröllchen werden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt und etwa 30 min gebacken. Die Bananen-Hundekekse werden ziemlich hart und schmecken den meisten Hunden aufgrund der leichten Süße sehr gut.

Rezept Nummer 2: Gemüse- Hundeplätzchen

Zutaten:

  • 2 Karotten oder Zucchini
  • 2 Eier wie immer bitte nur von glücklichen Hühnern
  • 150g Vollkornmehl
  • Wasser und Mehl nach Bedarf

Zubereitung der Gemüse-Hundeplätzchen:

Die Karotten oder Zucchini werden geschält und anschließend püriert. Anschließend wird die Masse mit den anderen Zutaten vermischt. Je nach Belieben und Konsistenz der Masse können Sie noch etwas Wasser oder Vollkornmehl hinzugeben, bis der Teig gut formbar ist. Rollen Sie den Teig aus und stechen Sie mit einem Backförmchen kleine Hundekekse aus. Der Backofen wird auf 175 C° (Umluft) vorgeheizt und das Blech mit den Hundekeksen sollte etwa 25 Minuten backen. Anschließend sollten die Gemüse-Hundeplätzchen im ausgeschalteten Ofen nachtrocknen. Tipp: Mit Rote Beete Saft lässt sich der Teig einfärben, sodass er einen rötlichen Farbton erhält. Auch diese Hundeplätzchen sind beliebte Leckereien für Hunde.

Bild 2: Verschiedene Ausstechformen und Farben für die Gemüse-Hundeplätzchen. Bild 2: Verschiedene Ausstechformen und Farben für die Gemüse-Hundeplätzchen.

Rezept Nummer 3: Honigtaler für Hunde

Zutaten:

  • 150g Weizenmehl
  • 200g Haferflocken
  • 2 EL Honig
  • 2 Eier glücklicher Hühner
  • 150 ml Wasser
  • 1 TL gekörnte Gemüsebrühe

Bild 3: Die Verzweiflung steht in den Augen der anderen wenn ein Hund den Keks schnappt. Bild 3: Die Verzweiflung steht in den Augen der anderen wenn ein Hund den Keks schnappt.

Die richtige Zubereitung der Honigtaler für Hunde

Dieses Rezept ist hier auf Weizenmehlbasis, somit ist es nicht für Weizenallergiker geeignet. Sicherlich könnten Sie aber auch Roggendinkelvollkornmehl anstelle von Weizenmehl verwenden. Die Zutaten werden gut miteinander vermischt. Formen Sie kleine Taler und legen Sie diese auf einem mit Backpapier belegten Backblech aus. Im 220C° bei Umluft vorgeheizten Backofen werden die Honigtaler für Hunde ca. 10-15 min gebacken. Anschließend schalten Sie den Backofen aus und lassen die Honigtaler bei leicht geöffneter Tür nachhärten. Da diese Kekse eine süße Note haben, sind sie bei Hunden besonders beliebt.

Hundekekse müssen richtig durchtrocknen, damit sie nicht schimmeln

Da wir keine Konservierungsstoffe verwenden, ist natürlich auch die Haltbarkeit der Hundekekse nur begrenzt. Besonders wichtig ist es, die Hundekekse ausreichend nachtrocknen zu lassen bevor diese verpackt werden. Die Kekse sollten mindestens über Nacht weiter trocknen, sicher gehen Sie wenn Sie die Hundekekse 24 Stunden trocknen lassen. Das Nachtrocknen im Backofen hat neben dem Entzug der Feuchtigkeit noch einen weiteren positiven Effekt für Ihren Hund. Die Hundekekse werden dadurch sehr hart. Werden die Kekse zu früh verpackt, zum Beispiel wenn sie noch warm sind oder noch nicht richtig durchgetrocknet so kann sich Schimmel bilden.

Eine gute Lagerung verlängert die Haltbarkeit selbstgemachter Hundekekse

Gute Lagerung bedeutet u.a. die Verpackungen nicht luftdicht zu verschließen. Wenn Sie die Hundekekse in Tütchen portionieren, so achten Sie darauf kleine Luftlöcher einzustechen, damit die Kekse weiter atmen können und sich keine Feuchtigkeit bildet. Die Hundekekse sollten trocken und bei durchschnittlicher Zimmertemperatur lagern. Feuchtigkeit oder große Hitze sollten vermieden werden. Auch direkte Sonneneinstrahlung – gerade wenn sich die Kekse in einer Folienverpackung befinden – und Kälte sind zu vermeiden. Natürlich kann man sie auch, genau wie die klassischen Weihnachtskekse, in Vorratsdosen aus Blech oder Keramik aufbewahren. Bei beiden Varianten ist darauf zu achten, dass die Vorratsdosen nicht luftdicht sind. Ein weiterer Faktor ist die Form der Hundekekse. Je dünner oder flacher die Hundekekse sind, desto länger ist ihre Haltbarkeit. Wenn diese Dinge beachtet werden sind die selbstgebackenen Hundekekse mindestens 2 Wochen und je nach Inhaltsstoffen und richtiger Lagerung bis zu 12 Wochen haltbar.


Bildnachweis: alle © schwarzer.de

Über 

Ich bin seit 30 Jahren Hundebesitzerin und habe in den ganzen Jahren sehr viel über Hunde, deren Ernährung, Erziehung und Pflege gelernt. Jetzt bin ich in der Redaktion von haustier-news.de als Fachauthorin tätig und versuche, allen Hundebesitzern und Besuchern von haustier-news.de die oben genannten Themen ans Herz zu legen.

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