Hund hat Mundgeruch: was tun?

Mundgeruch oder ein schlechter Atem können beim Hund häufig auftreten. Der Handel bietet Hundebesitzern zahlreiche Zahnpflegeprodukte für einen guten Atem ihrer Vierbeiner. Von Kaubonbons mit Minzgeschmack bis hin zum Mundspray für Hunde. Und natürlich darf man an dieser Stelle das Zähne putzen mit einer speziellen Hundezahnbürste und Hundezahnpasta nicht vergessen.

Doch bevor man dem üblen Mundgeruch mit Hilfsmitteln bekämpft, ist es dringend anzuraten, der Ursache auf den Grund zu gehen. Denn Mundgeruch oder ein schlechter Atem bei Hunden ist lediglich ein Symptom, hinter dem eine gesundheitliche Ursache stecken kann, die von einem Tierarzt behandelt werden sollte.

Erkrankungen der inneren Organe des Hundes können Mundgeruch verursachen. Hier kommen zum Beispiel Magen- und Darmstörungen oder Nierenprobleme in Betracht. Auch Entzündungen im Bereich der Zähne, des Zahnfleisches, Zahnstein sowie Infektionen der Mundhöhle oder der Nasennebenhöhlen können für einen schlechten Atem verantwortlich sein. Deshalb sollte der Gang zu einem Tierarzt unbedingt Vorrang haben, bevor es an die Beseitigung des schlechten Atems geht.

Hundebesitzer, die ihrem Vierbeiner die Zähne putzen, verfügen über den Vorteil, dass sie Zähne, Zahnfleisch und Mundhöhle ihres Hundes regelmäßig kontrollieren können. Somit können kleine Veränderungen oder Bildung von Zahnstein frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Aber auch die Wahl des Hundefutters kann den Atem des Tieres beeinflussen. Nicht selten tritt ein starker Fischgeruch auf, wenn Hunde ein minderwertiges Nassfutter gefressen haben. Deshalb gilt es, bei der Wahl des Hundefutters sehr sorgfältig zu sein und auch einen Blick auf die Zutaten des Futters zu werfen. Ob Trockenfutter für den Hund vorgezogen wird oder Nassfutter spielt eher eine nebensächliche Rolle, die Qualität des Futters hingegen kann große Auswirkungen auf den Hundeatem haben.

Zusammenfassend ist also anzumerken, dass zunächst eine tierärztliche Kontrolle erfolgen sollte, um Erkrankungen auszuschließen. Ist der Hund gesund, kann eine Futterumstellung sinnvoll sein und es kann außerdem auf Hilfsmittel wie Mundspray oder Minz-Bonbons zurückgegriffen werden. Und natürlich sollte auch das Zähne putzen beim Hund nicht vernachlässigt werden.


Bildnachweis: Titelbild: ©Shutterstock – Happy monkey

Über Klaus Müller-Stern

Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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