Hilfe bei Zecken

Bei Zecken handelt es sich um Parasiten, die gefährliche Krankheiten wie FSME, Borreliose und Babesiose übertragen können. Viele Haustieren, vor allem Hunde und Katzen, werden von Zecken geplagt.

Sobald eine Zecke entdeckt wird, sollte sie umgehend aus dem Tierkörper entfernt werden, um zu verhindern, dass die Krankheitserreger auf das Tier übergehen. Denn bricht die Krankheit erst einmal aus, leiden die Tiere sehr – so verursacht Borreliose sehr schmerzhafte Gelenkentzündungen sowie Schädigungen des Nervensystems, des Herzens und der Nieren. Babesiose ähnelt dem menschlichen Malaria.

Video „Zecken entfernen“

Die Entfernung der Zecke sollte behutsam und vorsichtig mit einer Pinzette oder Zeckenzange erfolgen. Wer sich nicht traut, kann einen Tierarzt aufsuchen. Um die Haustiere vor den von Zecken übertragbaren Krankheiten zu bewahren, ist ein effektiver Schutz sowie die Bekämpfung dieser Parasiten sehr wichtig. Hunde können mittlerweile gegen Borreliose geimpft werden, was sehr sinnvoll ist, da die Behandlung  von an Borreliose erkrankter Hunde sehr langwierig und zudem auch kostenintensiv ist.

Bei Hunden und Katzen sollte zudem ein wirksames und gut verträgliches Kontakt-Antiparasitikum eingesetzt werden, mit dem die Tiere alle vier Wochen behandelt werden. Viele Präparate bekämpfen sowohl Zecken als auch Flöhe. Die Parasiten werden dabei meist vor dem Blutsaugen abgetötet, wodurch die Chance einer Krankheitsübertragung verringert wird.


Bildnachweis: Titelbild: ©Shutterstock – Sascha Preussner

Über Klaus Müller-Stern

Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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