Der Einstellvertrag für den Offenstall

Der Einstellvertrag für den Offenstall

Wer sein Pferd in einem Offenstall unterbringen möchte, sollte sich nicht nur von der schönen Auslauffläche für die Pferde beeindrucken lassen, sondern darauf achten, dass auch alles Rechtliche korrekt geregelt wird.

Was ist zu beachten, wenn man sein Pferd in einem Offenstall unterbringen möchte?

Es ist in jedem Fall ein schriftlicher Vertrag zu schließen, in dem möglichst alle Eventualitäten bereits im Vorfeld geregelt sind. Dies kann später Ärger und ungewollte Kosten ersparen. Im Vertrag sollte unbedingt festgehalten werden, welche Dienstleistungen und Pflichten der Stallbetreiber übernimmt, für welche Sachverhalte er haftet und für welche nicht. Ebenso wichtig sind die Pflichten des Einstellers, zum Beispiel die Zahlungsmodalitäten oder eventuell abzuschließende Versicherungen. Denn auch ein Pferd kann in einem Reitstall Schaden anrichten. Sollte eine Mitnutzung von Reitflächen gewünscht sein, müssen auch diese Bedingungen mit in den Einstellvertrag für den Offenstall mit einfließen.

Ebenso sollten dringend eventuelle Pfandrechte mit berücksichtigt werden. Dies kann zum Beispiel zum Problem werden, wenn der Einsteller mit Zahlungen in Verzug gerät. Hier muss für beide Seiten klar sein, wie dies gehandhabt wird. So zum Beispiel ob der Einstellbetrieb überhaupt ein Pfandrecht hat und welche Dinge gepfändet werden dürfen, zum Beispiel Reitzubehör oder auch das Tier selbst. Im übrigen gelten die Bestimmungen, wie sie in übrigen Einstellverträgen gültig sind.

Über 

Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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